Horizon: Forbidden West

Horizon Forbidden West: Kurzes Vergleichsvideo sorgt für riesige Kontroverse

von Robert Kohlick (Freitag, 28.01.2022 - 15:47 Uhr)

Eine recycelte Horizon-Animation sorgt bei vielen Fans gerade für Aufruhr auf Twitter. (Bild: PlayStation PC LLC / Getty Images – Povozniuk)
Eine recycelte Horizon-Animation sorgt bei vielen Fans gerade für Aufruhr auf Twitter. (Bild: PlayStation PC LLC / Getty Images – Povozniuk)

In einem neuen Vergleichsvideo werden Horizon Zero Dawn und sein Nachfolger Forbidden West gegenübergestellt. Fazit: Die Spiele ähneln sich optisch an einigen Stellen recht stark. Vor allem eine kleine Szene scheint vielen Spielern sauer aufzustoßen – und löst regelrecht einen Sturm im Wasserglas aus.

Horizon Forbidden West: Alte Animation landet in neuem Spiel

In knapp 3 Wochen soll Horizon Forbidden West für PS4 und PS5 erscheinen. In letzter Zeit bekamen die Spieler immer neue Gameplay-Szenen aus dem Spiel zu sehen und auch die Presse durfte bereits einige Stunden im neuen Open-World-Hit verbringen.

IGN veröffentlichte sogar vor Kurzem ein Video, das die beiden Spiele gegenüberstellt und zeigt, was Guerilla Games im Vergleich zum Vorgänger verändert, und was gleich geblieben ist (Quelle: YouTube). Eine kurze Szene aus dem Video geht nun auf Twitter viral und löst eine mittelschwere Kontroverse unter den Spielern aus.

Im Clip zu sehen: Eine Gegenüberstellung einer Animation aus beiden Spielen, die ausgelöst wird, wenn Aloy sich von einer Klippe stürzt und sich während des Falls mit ihrem Kletterhaken an einem Vorsprung verankert. Beide Animationen laufen haargenau gleich ab. Mit anderen Worten: Die kurze Szene wurde direkt aus Zero Dawn übernommen, was für viele Spieler anscheinend ein Zeichen dafür ist, dass es den Entwicklern an Kreativität fehlt oder sie schlichtweg faul sind.

Neben Horizon Forbidden West erscheinen dieses Jahr auch noch viele weitere Hochkaräter:

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Viel Drama um nichts – Meinung

Immerhin: In den Kommentaren finden sich auch viele Nutzer, die die Entscheidung der Entwickler verteidigen und den Twitter-Nutzer wieder zurück auf den Boden der Tatsachen holen. Das erneute Verwenden bereits angefertigter Assets, Animationen und Skripts gehört für Spiele-Entwickler einer Fortsetzung quasi zum Alltag.

Im September brach eine ähnliche Kontroverse um God of War Ragnarok los, als bekannt wurde, dass die Animation zum Einsteigen ins Boot 1:1 aus dem Vorgänger übernommen wurde (Quelle: Twitter).

Dabei liegt der Grund für die Entscheidung doch klar auf der Hand: Wieso sollten die Entwickler etwas komplett neu bauen und somit zusätzliche Ressourcen verschwenden, wenn auch die alten Animationen und Texturen heute noch einen verdammt guten Eindruck machen? Würde Guerilla Games bei Forbidden West alles von der Pike auf neu erstellen, würde sich die Entwicklung wahrscheinlich nur weiter verzögern – und das quasi ohne guten Grund.

Viele Bausteine von Windows 11 basieren auf Windows 10 auf, manche Automodelle aus Forza Horizon 5 sehen denen der Vorgänger mitunter zum Verwechseln ähnlich und die Laufanimation in den Gears-of-War-Spielen ist quasi seit dem ersten Teil die Gleiche geblieben. Alles kein Beinbruch, denn am Ende sind es dennoch komplett eigenständige Produkte, die mit allerlei Neuerungen aufwarten können. Den Entwicklern wegen einer solchen Banalität zu unterstellen, dass sie faul sein, ist schlichtweg ein Unding.

Wer sich über solche Kleinigkeiten aufregt, kann ja gerne mal einen Blick in seine Kurzvorträge aus der Schulzeit werfen und überprüfen, wie viel Copy & Paste aus Wikipedia in denen steckt – und sich anschließend an seine eigene Nase fassen.

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