Call of Duty: Warzone

Call of Duty, WoW & Co: Activision scheffelt Milliarden mit unbeliebtem Feature

von Gregor Elsholz (Dienstag, 08.02.2022 - 17:03 Uhr)

Activision hat 2021 Milliarden mit Mikrotransaktionen verdient. (Bildquelle: Activision / Robert_Recker, Getty Images / ansonsaw, Getty Images)
Activision hat 2021 Milliarden mit Mikrotransaktionen verdient. (Bildquelle: Activision / Robert_Recker, Getty Images / ansonsaw, Getty Images)

Ein neuer Bericht gewährt einen tiefen Einblick in die finanzielle Struktur von Activision Blizzard King: Der Publisher konnte 2021 über 5 Milliarden US-Dollar mit einem Feature scheffeln, das von Gamern generell stark kritisiert wird.

2021 haben schwerwiegende Sexismus-Vorwürfe und die Klage durch den Staat Kalifornien das Ansehen von Activision Blizzard King stark beschädigt. Dennoch konnte der Publisher mit einem berüchtigten Feature im letzten Jahr noch mehr Geld kassieren als noch 2020: Einnahmen durch Mikrotransaktionen und DLCs verzeichneten einen Anstieg um 5 Prozent – was rund 250 Millionen US-Dollar entspricht.

Mikrotransaktionen & DLCs: Activision nimmt Milliarden ein

Der neueste Quartalsbericht von Activision zeigt, dass der Publisher 2021 insgesamt mit 8,35 Milliarden US-Dollar etwas weniger Profit einstreichen konnte als noch 2020 – damals waren es noch 8,41 Milliarden US-Dollar.

Umso bemerkenswerter ist es, dass die Einnahmen durch Ingame-Käufe, also DLCs, Battle Passes und Mikrotransaktionen um 5 Prozent zugenommen haben und von 4,85 Milliarden US-Dollar auf 5,1 Milliarden US-Dollar ansteigen konnten. Insbesondere in Spielen wie Call of Duty: Warzone oder World of Warcraft ist das Modell klar auf Mikrotransaktionen angelegt – und hat offensichtlich Erfolg. (Quelle: Activision / GameRant)

Was hat Xbox mit Activision Blizzard vor?

Neben Activision setzen auch zahlreiche andere Publisher wie zum Beispiel EA oder Ubisoft verstärkt auf Mikrotransaktionen aller Art – obwohl die Community seit Beginn gegen dieses Feature protestiert.

Nach der Übernahme durch Microsoft wird es interessant zu sehen sein, wie in zukünftigen Spielen des Publishers mit Ingame-Käufen umgegangen wird. Viele Fans erhoffen sich sicherlich einen weniger starken Fokus auf Mikrotransaktionen – gleichzeitig zeigen diese Zahlen leider, dass damit äußerst hohe Einnahmen generiert werden können.

In unserem Video zeigen wir euch die größten Aufreger der Gaming-Geschichte – Mikrotransaktionen inklusive:

Geldgierige Publisher: Die größten Aufreger Abonniere uns
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Activision Blizzard King hat im neuesten Quartalsbericht einen Einblick in die Finanzen des letzten Jahres gegeben. Während der Profit insgesamt ein wenig zurückging, konnten die Einnahmen mit Mikrotransaktionen im Vergleich zu 2020 gesteigert werden.

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