Ghost Recon: Breakpoint

Ubisoft gibt Shooter auf: NFT-Katastrophe geht weiter

von Martin Hartmann (Freitag, 08.04.2022 - 09:44 Uhr)

Ein Ubisoft-Shooter wird keine Update mehr erhalten. Kurz davor kamen noch NFTs. (Bildquelle: Ubisoft/ Getty Images/ Koldunov)
Ein Ubisoft-Shooter wird keine Update mehr erhalten. Kurz davor kamen noch NFTs. (Bildquelle: Ubisoft/ Getty Images/ Koldunov)

Nach etwas mehr als zwei Jahren gibt der Entwickler jetzt bekannt, dass der Open-World-Shooter Ghost Recon Breakpoint keine neuen Updates mehr erhalten wird. Mit dem letzten offiziellen Update wurden ausgerechnet NFTs ins Spiel gebracht.

Ghost Recon Breakpoint wird von Ubisoft abgesägt

In den drei Jahren nach Release hat Ghost Recon Breakpoint einige Höhen und Tiefen erlebt. Jetzt scheint allerdings der Anfang vom Ende gekommen zu sein. Der offizielle Twitter-Account gibt bekannt, dass keine neuen Updates folgen werden. Die Server sollen allerdings weiterhin aktiv bleiben.

Kurz nach dem Launch von Breakpoint im Jahr 2019 geriet der Ubisoft-Shooter in die Kritik. Der Fokus auf Loot kam vor allem bei Fans der Taktik-Shooter-Reihe nicht gut an. Im Jahr 2020 konnten die Entwickler das Blatt mit dem Ghost-Experience-Update dann aber doch noch herumreißen und viele Fans zurückgewinnen.

Im Ubisoft Shooter gibt es NFTs

Auch wenn mehr als zwei Jahre Unterstützung für Ghost Recon Breakpoint sicherlich keine schlechte Bilanz sind, hat gerade das letzte Update dann doch wieder für Unmut gesorgt. Der Shooter wurde von Ubisoft ausgewählt, um über die neue Plattform Ubisoft Quartz NFTs an Spieler zu verkaufen. Diese neue Art der Mikrotransaktionen kommen in der Form von Helmen, Hosen und Waffen, auf denen ein einzigartiger Code eingraviert ist. Der angebliche Vorteil der Non-Fungible Tokens ist es, dass sie theoretisch auch wieder verkauft werden können.

Mit dem Ende der aktiven Entwicklung von Ghost Recon Breakpoint dürfte dieses NFT-Experiment in Ghost Recon Breakpoint aber auch auf sein Ende zuschlittern. Auf Reddit merken die Fans an, dass die Käufer der NFTs jetzt große Probleme damit haben dürften, noch mit den einzigartigen Gegenständen zu handeln. (Quelle: Reddit) Zusätzlich dazu waren die NFT-Items sowieso nie sonderlich beliebt. Der entsprechende Ankündigungstrailer sammelte in kürzester Zeit sogar mehr als 22.000 Dislikes.

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