Sonic Forces

DLC-Irrsinn: SEGA verärgert Fans und wird dafür verspottet

von Daniel Boldt (Donnerstag, 21.04.2022 - 16:56 Uhr)

Mit dieser Aktion macht sich SEGA keine Freunde. (Bild: SEGA & GettyImages/AaronAmat)
Mit dieser Aktion macht sich SEGA keine Freunde. (Bild: SEGA & GettyImages/AaronAmat)

Im kommenden Sommer erscheint Sonic Origins. Publisher SEGA hat dazu passend eine fragwürdige DLC-Politik vorgestellt, die auf wenig Gegenliebe bei der Gaming-Community stößt. Diesen Umstand nahm ein anderen Publisher nun als Vorlage, um SEGA auf den Arm zu nehmen. Wir erklären euch, was genau passiert ist.

Sonic Origins: Trailer hui, DLCs pfui

Ach, SEGA ... Auf der einen Seite beglückt der Publisher Videospiel-Fans in diesem Jahr mit einer aufpolierten Collection der ersten Sonic-Spiele und auf der anderen Seite versucht das japanische Unternehmen den Spielern mit einer neuen Masche das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Aber ganz von vorne: Am 23. Juni 2022 erscheint Sonic Origins, eine Remaster-Collection, die die ersten drei Sonic-Spiele und Sonic CD enthält. Grafisch aufgehübscht und mit neuen Inhalten. Aber macht euch doch mit dem Trailer einfach selbst ein Bild:

Sonic Origins Official Trailer

So weit, so gut. Allerdings machte im Rahmen der Trailer-Veröffentlichung auch eine bestimmte Grafik die Runde. Auf dieser sieht man, dass nur die Digital Deluxe Edition alle Inhalte bietet. Vorausgesetzt ihr bestellt das Game vor.

Das ist an sich nicht ungewöhnlich, schaut man allerdings genauer hin, dann wird euch auffallen, dass damit unter anderem Charakter-Animationen und Kamerabewegungen gemeint sind.

Oder anders formuliert: SEGA verlangt Geld dafür, dass die Figuren und die Kamera sich bewegen. Das ist ein neuer Tiefpunkt in Sachen DLC.

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht. (Bild: SEGA)
Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht. (Bild: SEGA)

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen

Das Feedback auf Twitter und den sozialen Medien ist einstimmig: Die DLC-Politik von SEGA ist frech und gehört boykottiert. Der einzige positive Aspekt daran ist der Seitenhieb von Publisher Devolver Digital, der am selben Abend noch eine Grafik zum kommenden Spiel Trek to Yomi veröffentlicht hat.

Es ist natürlich kein Zufall, dass diese Grafik der von SEGA nahezu gleicht. Der Unterschied ist nur, dass Trek to Yomi allen Käufern das selbe Erlebnis verspricht.

Diese Aktion kam bei der Community so gut an, dass sich einige Spieler in den Kommentaren daraufhin Trek to Yomi vorbestellt haben.

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