Nintendo Switch

Nintendo: Ex-Chef erklärt, warum der Publisher online verpennt hat

von Martin Hartmann (Dienstag, 31.05.2022 - 15:18 Uhr)

Wenn es um Online-Multiplayer geht, ist Nintendo immer noch nicht ganz wach. (Bildquelle: Nintendo)
Wenn es um Online-Multiplayer geht, ist Nintendo immer noch nicht ganz wach. (Bildquelle: Nintendo)

Auch wenn Nintendo mit der Switch Verbesserungen rund um den Online-Multiplayer anstrebt, bleibt der Publisher wohl immer noch deutlich hinter Konkurrenten wie PlayStation und Xbox zurück. Ein Ex-Chef des Publishers verrät jetzt, warum so lange nichts passiert ist.

Nintendo und das Internet: Was ist schief gelaufen?

Nintendo und das Internet waren wohl noch nie besten Freunde. Der ehemalige Präsident von Nintendo of America Reggie Fils-Aime erklärt jetzt im GeekWire-Podcast, warum der Publisher so zögerlich in Online-Features investiert hat. Auf die Frage, was er in dieser Hinsicht bereut, antwortet er:

„Zunächst, Nintendos Geschäftsphilosophie war es schon immer, Dinge anders zu machen, sich in Richtungen weiterzuentwickeln, die den Stärken der Firma entsprechen und nicht den Stärken der anderen. Wenn es also zum Multiplayer kam, war Nintendo extrem gut in dem, was wir ‚Couch Play‘ nennen – neben jemand anderem sitzen und Mario Kart spielen, neben jemand anderem sitzen und viele verschiedene Spiele spielen wie Wii Sports. Dieser persönliche Multiplayer war, was die Firma gut konnte und darauf fokussierte man sich.“

Smash Bros. und Splatoon sind Nintendos große Online-Erfolge

Er führt weiter aus, dass Nintendo eine Weile gebraucht habe, um herauszufinden, wie sie Online-Multiplayer angehen könnten, damit er grundlegend anders ist und einen neuen Mehrwert liefert. Zwei Spiele, die in dieser Hinsicht großen Erfolg gehabt hatten, waren für ihn Super Smash Bros. und Splatoon.

Auch kulturell habe es jedoch Unterschiede gegeben. So habe Nintendo in Japan keine großen Möglichkeiten online gesehen, während Amerika und Europa den Publisher vom Wert von Online-Play und den damit einhergehenden Investitionen in Infrastruktur überzeugen wollte. Es sei ein ständiges Hin und Her gewesen, dass sicherlich auch heute noch andauern würde.

(Quelle: Nintendo Everything/ GeekWire-Podcast)

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