Diablo Immortal

Diablo Immortal: Streamer investiert 6.000 Dollar und hat trotzdem kein Glück

von Daniel Boldt (Donnerstag, 09.06.2022 - 12:03 Uhr)

Wie viel Pech kann ein Mensch haben? Quin69: Ja. (Bild: Blizzard & GettyImages/filistimlyanin)
Wie viel Pech kann ein Mensch haben? Quin69: Ja. (Bild: Blizzard & GettyImages/filistimlyanin)

Der Twitch-Streamer Quin69 hat mehr als 6.000 US-Dollar in das Mobile-Spiel Diablo Immortal gesteckt. Das traurige Ergebnis: Nicht ein einziges legendäres Item kam bei der kostenintensiven Aktion heraus. Wir fassen euch die Problematik zusammen.

So gnadenlos ist die Droprate von Diablo Immortal

Diablo Immortal generiert derzeit eine skandalöse Meldung nach der anderen. Besonders bitter ist aber das Schicksal von Quin69. Der Twitch-Streamer hat während eines Livestreams mehrere tausend Euro (umgerechnet) in das Mobile-Game investiert. Sein Ziel: Möglichst viele legendäre Edelsteine erhalten – die sogenannten 5-Star Gems. 

Nach dem 13-Stunden-Stream war das Ergebnis aber mehr als vernichtend! Quin69 hat in dieser Zeit nicht einen einzigen legendären Edelstein gezogen. Woran liegt das? Die Wahrscheinlichkeit einen der begehrten Steine zu erhalten liegt bei 1:1999. Damit beläuft sich die Droprate gerade einmal auf 0,05 Prozent (Quelle: TweakTown).

Oder salopp formuliert: Es ist verdammt unwahrscheinlich ein 5-Star Gem zu ziehen.

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Diablo Immortal: Ein Loch ohne Boden?

Natürlich kann man jetzt argumentieren, dass der Streamer selber Schuld ist. Viel Pech halt. Aber so einfach ist die Situation nicht. Andere Free-to-Play-Spiele haben nämlich für gewöhnlich eine Art Sicherheitsnetz.

Beim populären Gacha-Game Genshin Impact erhalten die Spieler zum Beispiel nach einer bestimmten Anzahl Pulls auf jeden Fall einen besonders seltenen Gegenstand. Im Fall von Genshin Impact ist das ein neuer Charakter. 

So motivieren die Games den Spieler auf lange Sicht. "Hey, du hattest zwar jetzt kein Glück, aber wenn du es noch 10 Mal versuchst, bekommst du deinen gewünschten Gegenstand zu 100 Prozent!"

Und dieses System ist auf dem Mobile-Markt eigentlich Standard. Im Fall von Quin69 und seinen verzockten 6.000 US-Dollars hätten also zumindest ein paar legendäre Edelsteine rumkommen müssen – ungeachtet der niedrigen Droprate. 

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