Videospielkultur

GameStop: Frustrierte Angestellte raten Kunden vom Einkauf ab

von Jasmin Peukert (Donnerstag, 09.06.2022 - 15:07 Uhr)

In dieser GameStop-Filiale läuft einiges schief. Bild: Michael M. Santiago@GettyImages / Westend61@GettyImages
In dieser GameStop-Filiale läuft einiges schief. Bild: Michael M. Santiago@GettyImages / Westend61@GettyImages

Die Mitarbeiter einer GameStop-Filiale in Nebraska hatten die Nase gestrichen voll. Miserable Arbeitsbedingungen und ein unkooperativer Vorgesetzter machten ihr Arbeitsleben zur Hölle. Also entschlossen sie sich kurzerhand zu kündigen – und wischten ihrem ehemaligen Arbeitgeber zudem noch eins aus.

GameStop: Belegschaft hat geschlossen gekündigt

Vor wenigen Tagen wurde eine GameStop-Filiale in den USA (Teil von GameStop USA; nicht zu verwechseln mit der GameStop Deutschland GmbH) geschlossen, nachdem vier Angestellte geschlossen gekündigt und den Laden verlassen haben – und das ist nicht das erste Mal in diesem Jahr. Alle Mitarbeiter berichten über schlechte Arbeitsbedingungen und einen verbal ausfallenden Bezirksleiter.

Die Angestellten haben den Laden aber nicht nur verlassen, sondern auch noch einen Zettel hinterlassen. Sie würden es bedauern, müssten den Kunden allerdings mitteilen, dass alle gekündigt hätten. Ihr Bezirksleiter hätte keinen Respekt für sie als Mitarbeiter oder als Menschen und beschwere sich bei ihnen über die Verkaufsquoten – zu Unrecht.

Als krönender Abschluss empfehlen die Ex-Mitarbeiter den Kunden, ihr Geld in anderen Geschäften auszugeben und ein paar Beispiele gab es auch gleich dazu.

Bild: Google / ponycorn69 / Kotaku
Bild: Google / ponycorn69 / Kotaku

Es ist nicht das erste Mal, dass GameStop negativ auffällt

Es ist schon des öfteren vorgekommen, dass sich sowohl Mitarbeiter als auch Kunden weltweit über die Läden beschweren. Sie wären zu teuer, würden nicht genug zahlen und seien unzuverlässig. Im Jahr 2020 erntete GameStop außerdem wegen eines peinlichen TikTok-Wettbewerbs ordentlich Kritik.

Die Leiter der einzelnen Stores hatten die Aufgabe, zu tanzen und das Ganze dann hochzuladen. Ja, Preise gab es auch, allerdings waren die im Vergleich echt lächerlich. Zwar gab es auch Gutscheine, einen Amazon Echo und weitere Kleinigkeiten, doch die Erlaubnis, in der Black-Friday-Woche zehn Stunden zusätzlich arbeiten zu dürfen, schlug dem Fass sprichwörtlich den Boden aus.

Es gibt noch mehr negative Beispiele in unserer Bilderstrecke:

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