Bayonetta 3

Zu sexy? Nintendo lässt euch die Wahl, ob ihr kommenden Switch-Hit zensieren wollt

von Daniel Boldt (Donnerstag, 14.07.2022 - 15:26 Uhr)

Keine Lust auf eine halbnackte Bayonetta? Nintendo hat die Lösung! (Bild: Nintendo)
Keine Lust auf eine halbnackte Bayonetta? Nintendo hat die Lösung! (Bild: Nintendo)

Am 28. Oktober 2022 erscheint mit Bayonetta 3 ein echtes Action-Feuerwerk auf der Nintendo Switch. Neben spektakulären Kämpfen und gigantischen Monstern versorgt Entwickler Platinum Games den dritten Teil aber auch mit einem ganz kuriosen Filter.

Bayonetta 3 bekommt einen zensierten Modus

Zensur ist ein leidiges Thema im Bereich Videospiele. Besonders deutsche Spieler können ein Liedchen davon singen.

Aber auch international gibt es immer wieder Aufreger, wenn zum Beispiel Sony das Horrorspiel Martha is Dead um ein paar explizite Szenen auf der PlayStation erleichtert oder Zombie-Spiele wie Dying Light 2 nur in einer zensierten Fassung in Deutschland erscheinen – der letzte Punkt betrifft wohlgemerkt nur die digitalen Fassungen.

Ganz anders macht es dagegen Nintendo. Sie lassen euch wortwörtlich die Wahl. So wird der kommende Action-Kracher Bayonetta 3, der am 28. Oktober 2022 für die Nintendo Switch erscheint, über einen optionalen Filter verfügen, der das Spiel jugendfreundlicher gestaltet. 

Der sogenannte "Engelsmodus" sorgt nämlich dafür, dass die freizügigen Szenen von Hexe Bayonetta ihren lasziven Körper mit wesentlich mehr Stoff verhüllen. Das gilt aber nicht nur für die Protagonistin, sondern auch für einige Feinde von Bayonetta. 

Wie ihr euch diesen Filter vorstellen müsst, veranschaulicht Entwickler Platinum Games in einem kurzen Clip auf Twitter. Überzeugt euch einfach selbst:

Warum gibt es den Filter überhaupt?

Besonders kurios ist in diesem Zusammenhang auch die Begründung für den Engelsmodus. Laut dem Entwicklerstudio soll der Filter "eine unangenehme Atmosphäre im Wohnzimmer" verhindern. Was auch immer damit konkret gemeint ist.

So oder so, der Modus sorgt für reichlich Gesprächsstoff in den sozialen Medien. Der Großteil findet den Modus lediglich amüsant und einige nennen den Filter spaßeshalber den "Oh nein, meine Großmutter kommt zu Besuch"-Modus. Und ja, das Zitat ist auf Englisch witziger.

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