Diablo Immortal

Diablo Immortal: YouTuber gibt 100.000 Euro aus und findet keine Mitspieler mehr

von Daniel Hartmann (Freitag, 05.08.2022 - 09:00 Uhr)

Nach Ausgaben von 100.000 Euro steht ein YouTuber nun ganz alleine in Diablo Immortal da. (Bild: Blizzard)
Nach Ausgaben von 100.000 Euro steht ein YouTuber nun ganz alleine in Diablo Immortal da. (Bild: Blizzard)

Theoretisch lässt sich in Diablo Immortal unendlich viel Geld ausgeben, doch hört der Spaß wortwörtlich irgendwann auf. Nachdem ein YouTuber 100.000 Euro on seinen Charakter gesteckt hat, findet er nun keine Matches mehr mit anderen Spielern.

Diablo Immortal: Spieler gibt 100.000 Euro aus

Spätestens seit dem Launch von Diablo Immortal gibt es hitzige Diskussionen um die „Pay2Win“-Mechaniken des Spiels. Der YouTuber jtisallbusiness hat laut eigenen Angaben umgerechnet fast 100.000 Euro ins Spiel gesteckt und dadurch seinen Barbaren ans absolute Stärke-Limit gebracht. Seine PvP-Bilanz kann sich sehen lassen, denn er kommt auf 350 Siege bei gerade einmal drei Niederlagen. Obwohl er mit seiner Investition ja genau die Stärke bekommen hat, für die er bezahlte, überlegt er nun sein Geld zurückzufordern, wie er in einem Video erklärt:

Diablo-Experte ist zu stark für manche Inhalte

Zu den PvP-Endgame-Inhalten zählt das „Rite of Exile“, aus dem die „Immortals“, also der stärkste Clan hervorhgeht. Dabei handelt es sich um große Gefechte, bei denen die amtierenden „Immortals“ von anderen Spielern herausgefordert werden. Für die Teilnahme ist immer eine Quest nötig, die das Bestreiten normaler PvP-Battlegrounds beinhaltet. Der Clan von „jtisallbusiness“ muss aktuell ohne ihn den Titel verteidigen, da er die Quest nicht erfüllen kann.

Offenbar stuft das Spiel seinen Charakter so hoch im PvP-Ranking ein, dass es nicht in der Lage ist, für ihn passende Gegner zu finden. Folglich verbringt der YouTuber Tage in der Warteschlange für PvP-Battlegrounds ohne ein Match zu finden. Es ist ihm also auch nicht möglich, für das „Rite of Exile“ zu qualifizieren. Einfach ausgedrückt: Er hat 100.000 Euro ausgeben und findet jetzt niemanden mehr zum Spielen.

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Viel Häme aus der Community

In einem Reddit-Thread trifft das Problem von jtisallbusiness auf wenig Verständnis und Mitgefühl. (Quelle: Reddit). Einige sind der Meinung, dass er nun mal bezahlt hat, um zu gewinnen und jetzt halt gewonnen hat. Andere sehen ein größeres Problem, da ihrer Auffassung nach Spieler, die so viel Geld ausgeben, die Mikrotransaktionen in Spielen so attraktiv für Publisher machen.

Der YouTuber selbst versucht schon seit ein paar Wochen mit Blizzard Kontakt aufzunehmen, bisher scheint es aber noch keine Lösung für sein Problem zu geben. Ob er sein Geld zurückbekommt, bleibt abzuwarten.

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