World of Warcraft: Shadowlands

WoW-Spieler begeht dummen Fehler – bettelt nun bei Blizzard um Hilfe

von Daniel Hartmann (Montag, 22.08.2022 - 15:59 Uhr)

Der Versuch sich zu bereichern ging für einen WoW-Spieler nach hinten los. (Bild: Blizzard)
Der Versuch sich zu bereichern ging für einen WoW-Spieler nach hinten los. (Bild: Blizzard)

Der „feuchte Traum eines jeden Anarcho-Kapitalisten“ sollte es werden, doch was ein WoW-Spieler bekam, war Anarchie im Briefkasten. Der Versuch, sich an einer Änderung beim Auktionshaus zu bereichern, ging für einen Spieler ziemlich nach hinten los, sodass er nun sogar bei Blizzard um Hilfe betteln muss.

Der Markt regelt das

Seit dem letzten Patch (9.2.7) für World of Warcraft: Shadowlands gibt es unter anderem eine wichtige Änderung bei den Auktionshäusern. Diese waren bisher auf einen Server begrenzt, seit dem Patch sind die Auktionshäuser aller Server einer Region für bestimmte Waren miteinander verbunden. Die betroffenen Waren sind Handwerksmaterialien und Konsumgüter. Einige Spieler sahen in dieser Änderung die Chance, den nun extrem großen Markt für bestimmte Waren zu beherschen und die Preise zu diktieren.

Der Spieler Nashadar berichtet via Reddit von seinem gescheiterten Versuch ein Monopol aufzubauen.

800.000 Mal nutzloses Zeug

Der Plan von Nashadar war es, ein Monopol für Leinenstoff, Wollstoff, Seidenstoff und Robuster Stein zu bekommen. Dafür investierte er 40 US-Dollar in WoW-Marken um diese dann im Spiel gegen Gold einzutauschen. Mit dem Gold kaufte er dann 800.000 Stück den genannten Handwerksmaterialien.

Leider hat Nashadar wohl kein BWL studiert, sonst wüsste er, dass aus großem Wareneinkauf große Logistik erfolgt. Käufe im Auktionshaus werden in WoW per Post verschickt. Dieses Postsystem ist aber nicht darauf ausgelegt, dass ein Spieler 800.000 Gegenstände verwaltet. Gleiches gilt auch für das verfügbare Inventar. Zwar sind die Materialien, die er gekauft hat, in Stapeln von 200 zusammengefasst, was aber immer noch 4.000 Stapel ergibt.

Im Reddit-Thread ist auch sein Ticket an einem Game Master von Blizzard zu sehen. Er bettelt darum, dass der GM sein Postfach aufräumt, er will die Sachen einfach nur loswerden. Sein Plan hatte aber noch einen zweiten Fehler. Die Gegenstände, auf die er ein Monopol haben wollte, sind für die wenigsten Spieler überhaupt relevant und sind noch dazu extrem einfach zu beschaffen. Es wäre Nashadar also extrem schwergefallen, sie mit großem Profit zu verkaufen. Einen Markt ohne Nachfrage zu beherrschen, ist nicht sonderlich profitabel.

Es gibt Spieler, die suchen Exploits, um sich zu bereichern. Nicht Rextroy, bei ihm geht es um Unterhaltung:

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