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Subnautica-Macher zeigen neues Spiel – und es wird euch überraschen

von Marina Hänsel (Dienstag, 23.08.2022 - 22:29 Uhr)

Das Entwicklerteam hinter Subnautica hat ein neues Spiel für euch und glaubt uns eines: Es ist nicht das, was ihr erwartet habt. (Bildquelle: Unknown Worlds Entertainment)
Das Entwicklerteam hinter Subnautica hat ein neues Spiel für euch und glaubt uns eines: Es ist nicht das, was ihr erwartet habt. (Bildquelle: Unknown Worlds Entertainment)

Es heißt Moonbreaker und es wirft alles über den Haufen, was sich so einige Subnautica-Fans sicher erwartet hatten. Das neue Spiel von Unknown Worlds bereitet den Weg für eine neue Art von Tabletop-Spielen – und ihr solltet einen Blick darauf werfen, auch wenn es kein neues Subnautica ist.

Moonbreaker ist hier, um Tabletop-Fans zu begeistern

Tabletop ist nicht nur das Hobby einer Vielzahl von Spielern, es ist auch elendig teuer. Jeder von euch hat sicherlich schon einmal bei euch oder jemand anderem eine Tabletop-Sammlung gesehen: Unzählige (zuweilen bemalte) Figürchen, Karten, Props und mehr – Dinge, die alle in bestimmten Läden oder im Internet gekauft werden und das nicht gerade für wenig Geld.

Wenn ihr also mit Tabletop anfangen wollt, und das ist die Krux, so solltet ihr erst einmal ein paar hundert Euro sparen. Mit Moonbreaker ist das Ganze allerdings einfacher, denn das Team von Unknown Worlds hat keine Mühen gespart, um dieses Spiel so nahe an Tabletop heranzubringen, wie nur möglich. Ohne einen Tisch jedoch und nur mit digitalen Figuren, die ihr über das Brett ziehen werdet.

Setzt eure selbst bemalten Figuren auf ein digitales Spielbrett in Moonbreaker. (Bildquelle: Unknown Worlds Entertainment)
Setzt eure selbst bemalten Figuren auf ein digitales Spielbrett in Moonbreaker. (Bildquelle: Unknown Worlds Entertainment)

Warhammer lässt grüßen – so funktioniert Moonbreaker: Das rundenbasierte Taktikspiel lässt euch mit einem Team aus Miniaturfiguren à la Tabletop gegen eure Kontrahenten antreten. Ihr entscheidet zwischen Offline- und Online-Modus, obwohl das Spiel letztendlich PvP in den Vordergrund rückt.

Der Kampf ist das Herzstück von Moonbreaker: Ihr betretet das Match mit einem Roster an ausgewählten Einheiten, wobei sich darunter ein Kapitän befindet. Der ist natürlich stärker, aber auch wichtiger – denn wenn er fällt, habt ihr verloren.

Jede Figur hat ihre individuellen Fähigkeiten, angefangen von unterschiedlichen Nahkampfangriffen über Fernangriffe und Eigenschaften, die es einer Figur etwa erlauben, sich schneller und weiter fortzubewegen. Was die Kämpfe jedoch besonders spannend macht, sind die Taktiken, die angewandt werden können: Unknown Worlds hat uns ein Match vorgespielt, bei dem es schwerfiel, nicht mitzufiebern – denn jeder einzelne Zug war in der Lage, das Match komplett durcheinander zu würfeln.

Ihr setzt eure Züge abwechselnd, wobei ihr angreifen oder euch über die Map bewegen dürft. Zudem könnt ihr auch Assistenten hinzurufen – oder verletzte Crewmitglieder zum Heilen auf euer Raumschiff zurückholen. (Bildquelle: Unknown Worlds Entertainment)
Ihr setzt eure Züge abwechselnd, wobei ihr angreifen oder euch über die Map bewegen dürft. Zudem könnt ihr auch Assistenten hinzurufen – oder verletzte Crewmitglieder zum Heilen auf euer Raumschiff zurückholen. (Bildquelle: Unknown Worlds Entertainment)

Die Figuren bewegt ihr wie bei Tabletop-Spielen über ein digitales Spielbrett, dessen Umgebung ihr im Kampf zu eurem Vorteil nutzen könnt. Um das Tabletop-Feeling abzurunden, gibt schließlich noch einen liebevoll gestalteten Zeichenmodus, bei dem ihr Farben mischen und Figuren individuell bemalen dürft.

Beim Bemalen der Figuren entspannen

Der Zeichenmodus ist ein kleines Universum für sich, das sich nicht an Programmen wie Photoshop orientiert, sondern an dem händischen Bemalen von Tabletop-Figürchen. In der Mitte der Oberfläche steht eure Figur bereit, während ihr an der rechten Seite eure Palette habt: Mischt Farben, nutzt Werkzeuge wie Airbrush oder Dry Brush und lasst eurer Kreativität freien Lauf.

Im Zeichenmodus von Moonbreaker könnt ihr eure Figuren frei gestalten. (Bildquelle: Unknown Worlds Entertainment)
Im Zeichenmodus von Moonbreaker könnt ihr eure Figuren frei gestalten. (Bildquelle: Unknown Worlds Entertainment)

Moonbreakers Zeichenmodus soll gleichsam einfach zu bedienen und komplex in den Möglichkeiten sein; und nach allem, was wir gesehen haben, schafft das der Modus auch. Spieler können ihre Figuren, die sie dann in öffentlichen oder privaten Matches nutzen, auf diese Art individuell gestalten. Das Malen an sich soll für Entspannung zwischen den Matches sorgen. Alle, die kein Interesse am Zeichnen haben, können sich aber auch verfügbare Skins aneignen.

Kein Pay2Win – alles wird im Spiel freigeschaltet

Alle Mannschaften und Kapitäne werden im Spiel freigeschaltet, ebenso wie Farben, Skins, Maps und mehr. Zudem haben Unknown Worlds verraten, dass sie über die verschiedenen Seasons hinweg Hörspiele vorbereiten, welche die Geschichten der Charaktere in Moonbreaker erzählen.

Die wurden übrigens von niemand anderem als Brandon Sanderson verfasst: Eine Ikone im Fantasy-Buch-Genre. Unknown Worlds planen demzufolge, auch nach dem Release immer neue Inhalte ins Spiel zu stecken – langweilig wird es so schnell nicht werden.

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Moonbreaker erscheint am 29. September im Early Access auf Steam.

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