Dome Keeper angespielt: Hat das Bergbau-Survival-Game das Zeug zum Geheimtipp?

von Mandy Strebe (Dienstag, 27.09.2022 - 10:00 Uhr)

Dome Keeper verbindet Monster-Action mit Bergbau-Abenteuer – ein gelungener Mix? (Bildquelle: Raw Fury)
Dome Keeper verbindet Monster-Action mit Bergbau-Abenteuer – ein gelungener Mix? (Bildquelle: Raw Fury)

Dome Keeper entführt euch auf einen fremden Planeten, auf dem ihr eure winzige Kuppel um jeden Preis vor böswilligen Monstern schützen müsst. Ein ausgeklügeltes Ressourcen-Management ist dabei das A und O. Warum sich das Survival-Game für uns wie Minecraft mit dem Schwierigkeitsgrad von Dark Souls anfühlt und für wen der spannende Genre-Mix geeignet ist, erfahrt ihr in unserer Vorschau.

Dome Keeper – keine Zeit zum Durchatmen

Heute erscheint Dome Keeper auf PC via Steam und GOG. Nachdem wir von der Demo bereits angefixt waren, durften wir zusätzlich vorab einen Blick in die Vollversion werfen.

Und um es kurz zu machen: Wir sind begeistert. Aber fangen wir von vorne an.

Worum geht es in Dome Keeper?

In dem charmanten Pixel-Game landet ihr auf einem fremden Planeten und müsst fortan eure kleine Kuppel darauf beschützen. Denn in regelmäßigen Abständen versuchen Monster euren Dome zu zerstören.

Dieses Spielprinzip ist stark von den beliebten Kingdom-Spielen inspiriert, wie das Entwickler-Ehepaar von Bippinbits auch in einem spannenden Blogpost auf Steam verrät.

Macht euch in diesem Trailer einen ersten Eindruck von Dome Keeper:

Dome Keeper: Ankündigungs-Trailer Abonniere uns
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Wie beschützt ihr eure Kuppel?

Die Aufgaben und Schwierigkeiten in Dome Keeper sind ziemlich simpel gehalten, wie auch die Steuerung eurer Figur. Zwischen den Angriffswellen der Aliens müsst ihr unter eurer kleinen Home-Basis nach Rohstoffen schürfen.

Mit diesen verbessert ihr nicht nur euren Charakter – so zum Beispiel dessen Geschwindigkeit und Bohrstärke, sondern auch eure Kuppel. Denn eine starke Verteidigung und bessere Waffen helfen euch, die immer stärker werdenden Gegnerwellen zu überstehen.

Eure größten Feinde in Dome Keeper sind allerdings der immense Zeitdruck und eure begrenzte Traglast. Die Phasen zwischen den Angriffswellen lassen euch keine Zeit zum Trödeln und alle Bewegungen und Aktionen wollen effizient geplant sein. Ihr müsst eure Ressourcen in den verschiedenen Skill-Bäumen klug für Upgrades einsetzen.

Ihr könnt nicht nur eure Kuppel verbessern, auch gefundene Gadgets können aufgewertet werden. (Bildquelle: Raw Fury)
Ihr könnt nicht nur eure Kuppel verbessern, auch gefundene Gadgets können aufgewertet werden. (Bildquelle: Raw Fury)

Was ist das Ziel von Dome Keeper?

Im Reliktmodus müsst ihr in der begrenzten Map unter der Kuppel ein Relikt finden. Davon gibt es verschiedene, die euch hilfreiche Boni bescheren – zum Beispiel einen süßen Dino-Begleiter, der für euch nach Ressourcen schürft, auch wenn ihr oben gerade die Kuppel vor Monstern schützt.

Doch nur ein bestimmtes Relikt hilft euch, das Level zu beenden. Es gibt allerdings noch andere Spielmodi – für Highscore-Jäger wäre da zum Beispiel der Modus „Ansehen“.

Hier kommt auch eine große Stärke von Dome Keeper ins Spiel. Während das Gameplay und auch die Steuerung simpel zu überschauen sind, bietet das Survival-Game unglaublich viel Abwechslung.

Vor jedem Run könnt ihr Startbedingungen festlegen, die den Spielverlauf beeinflussen. Neben den erwähnten Modi warten unterschiedliche Charaktere mit anderen Eigenschaften, verschiedene Waffen, neue Spielwelten und mehr. Und auch im laufenden Level bestimmt das Glück, welche Gadgets euch zugespielt werden. Diese können den Fokus im Run vollkommen verschieben. Nach einem erfolgreichen Run schaltet ihr zudem automatisch neue Funktionen frei. Damit erhält Dome Keeper einen großen Wiederspielwert.

Auch YouTuber wie HandofBlood sind bereits auf Dome Keeper aufmerksam geworden. Dieses Video gibt nochmal einen guten Einblick ins Gameplay:

Was macht Dome Keeper so besonders?

Stellt euch darauf ein, unglaublich zu schwitzen. Denn die Schwierigkeit von Dome Keeper ist auf einem steilen Level. Wir haben es lediglich auf „Normal“ gespielt, obwohl die Entwickler „Brutal“ als den Standard für das Survival-Game sehen.

Nicht nur beim Sammeln der Ressourcen müsst ihr mit Effizienz vorgehen, auch beim Umgang mit eurer Waffe sind taktische Manöver angesagt. Die unterschiedlichen Monster-Typen verlangen blitzschnelle Wechsel zwischen den Gegnern und vorausschauendes Handeln.

Auch in den Erklärungen ist Dome Keeper ziemlich spärlich unterwegs. Vieles müsst ihr selbst herausfinden und sogar Interface-Elemente müsst ihr euch erst mit Ressourcen im Skill-Baum verdienen. So zum Beispiel den Energie-Status eurer Kuppel, oder wann die nächste Gegnerwelle zuschlägt.

Sobald ihr alle Grundlagen verinnerlicht habt und in einen Flow kommt, reißt euch Dome Keeper allerdings in einen spannenden Sog. Aus einer Runde werden schnell fünf.

Lust auf weitere Indie-Perlen?

Für wen ist Dome Keeper geeignet?

Ihr werdet viel Freude mit dem Spiel haben, wenn:

  • ihr schlichtes Gameplay und eine simple Steuerung zu schätzen wisst
  • ihr Fans von erbarmungslosem Ressourcen-Management seid
  • ihr auf wiederkehrende Runs von Roguelikes steht
  • ihr charmante Pixel-Optik mögt

Dome Keeper wird euch weniger gefallen, wenn:

  • ihr Zeitdruck hasst
  • ihr auf der Suche nach einer Story seid
  • wenn ihr gerne von Spielen an die Hand genommen werdet

Wenn ihr nun Lust auf Dome Keeper bekommen habt, könnt ihr kostenlos in die Demo hineinschnuppern:

Dome Keeper auf Steam

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