Videospielkultur

Tödliches VR-Set: Sword-Art-Online-Fan baut Mörderbrille

von Gregor Elsholz (Freitag, 11.11.2022 - 12:30 Uhr)

VR in extrem: Dieses Headset ist tödlich. (Bildquelle: Palmer Luckey / Deagreez, Getty Images)
VR in extrem: Dieses Headset ist tödlich. (Bildquelle: Palmer Luckey / Deagreez, Getty Images)

Die Zukunft von VR sieht ziemlich düster aus, jedenfalls wenn es nach einem der Oculus-VR-Gründer geht. Der Entwickler hat ein Sword-Art-Online-Event zum Anlass genommen, eine VR-Brille mit realen Sprengsätzen auszustatten – bei einem Game Over gibt es eine tödliche Explosion.

Wie sieht die Zukunft von VR aus? Der ehemalige Mitbegründer von Oculus VR, Palmer Luckey, hat zu dieser Frage eine ganz eigene Meinung und präsentiert ein skurriles Projekt: Ein VR-Headset, das seinen Träger bei einem Game-Over per Sprengsatz töten kann.

Sword Art Online: VR mit tödlichem Twist

Wenn ihr bislang der Meinung wart, dass VR-Technologie ein bisschen mehr Lebensgefahr gut vertragen könnte, dann teilt ihr die Meinung von Palmer Luckey. Der Mitbegründer von Oculus VR hat auf seinem Blog ein Projekt geteilt, das er als Gedankenexperiment bezeichnet: Eine tödliche VR-Brille.

Die Idee hat Luckey aus der japanischen Romanreihe Sword Art Online, in der 4.000 Teilnehmer an einem VRMMORPG ums Leben kommen, weil sie im Falle eines Game-Overs durch eine technisch hochentwickelte VR-Brille getötet werden. Während die VR-Brille in Sword Art Online durch konzentrierte Mikrowellen tötet, erledigt Luckeys Version dies durch drei strategisch platzierte Sprengsätze – explosive Materialien, zu denen er durch seine Firma Zugang hat, die Abwehrsysteme an das US-Militär verkauft.

Als Begründung für das dystopische Konzept führt Luckey folgende Gedanken an:

„Aufgemotzte Grafik kann ein Spiel zwar realer aussehen lassen, aber nur die Bedrohung mit echten Konsequenzen kann ein Spiel für dich und jede andere Person im Spiel real anfühlen lassen.“

(Quelle: Palmer Luckey)

Oculus-Gründer hat morbide Idee

In seinem Blog-Post betont Luckey, dass er seinen Prototyp noch nicht benutzt hat. Außerdem ist es offensichtlich kein Projekt, das bald verkauft werden soll. Allerdings sieht er für Geräte dieser Art durchaus eine ominöse Zukunft, die er aber nicht weiter ausführt.

Was auch immer Luckey damit genau bezwecken wollte: In jedem Fall ist es ihm gelungen, die kürzliche Aufregung um den hohen Preis des PS5-VR-Headsets zu relativieren.

Schaut euch hier den Trailer zur PSVR 2 an:

PS VR 2 – offizieller Ankündigungs-Trailer

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