Pokémon Karmesin & Purpur

Fisch spielt Pokémon auf der Switch und begeht prompt Kreditkartenbetrug

von Martin Hartmann (Montag, 23.01.2023 - 16:12 Uhr)

Fische können auch Pokémon spielen. Aber passt auf eure Kreditkarten auf. (Bildquelle: The Pokémon Company
Fische können auch Pokémon spielen. Aber passt auf eure Kreditkarten auf. (Bildquelle: The Pokémon Company

Gerade online gibt es unzählige Betrugsmaschen, die euch um euer Erspartes erleichtern wollen. Ein Switch-Spieler muss jetzt feststellen, dass er nicht einmal seinen eigenen Haustieren trauen kann. Obwohl sie eigentlich Pokémon Karmesin & Purpur spielen sollten, kaufen die Fische lieber im Nintendo eShop ein.

Fische übernehmen Nintendo Switch

Pokémon-Fans haben Dutzende Herausforderungen entwickelt, um die beliebten RPGs noch aufregender zu machen. Ein besonders bekanntes Beispiel ist „Twitch Plays Pokémon“. Dort wird der Trainer von der Schwarmintelligenz des Chats gesteuert. Ein YouTuber aus Japan geht jedoch noch einen Schritt weiter: Bei ihm spielen seine Fische.

Die Fische versuchen sich gerade an den neuen Pokémon-Editionen Karmesin und Purpur, als das Spiel plötzlich abstürzt. Ihr Herrchen ist gerade nicht da und so haben die Haustiere jetzt die volle Kontrolle über die Switch. Sie navigieren sich durch das Menü, kaufen einen Avatar und ändern den Benutzernamen von „Mtekimaru“ zu „ROWAWAWAWA¥“.

Hier könnt ihr euch den Alleingang der Fische ansehen:

Wie funktioniert die Pokémon-Challenge?

Letztendlich gelangen sie sogar in den eShop und kaufen Guthaben im Wert von 500 Yen. Dafür benutzen sie die hinterlegte Kreditkarte. Ein klarer Fall von Betrug! Glücklicherweise entsprechen 500 Yen nur etwa 3,50 Euro.

Aber wie konnten die Fische überhaupt eine Nintendo Switch steuern? Die Challenge funktioniert mithilfe einer Kamera, die auf das Aquarium der Fische gerichtet ist. Hinter ihnen befindet sich außerdem ein Raster,welches den Tasten auf dem Switch-Controller entspricht. Schwimmen die Fische über ein Feld, erfasst sie die Kamera und ein Tastendruck wird ausgelöst.

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Während die Fische ihr Unwesen trieben, wurde der Kreditkartenbetrug auch live im Internet übertragen. Dort belustigten sie die Zuschauer für sieben Stunden, bis sie die Switch schließlich eigenständig abschalteten. Interessanterweise hat sich Nintendo sogar bereit erklärt, die 500 Yen zurückzuerstatten.

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