Tipps und Tricks für angehende Samurai - Nioh

von: Spieletipps Team (08. Februar 2017)

Man nehme das schnelle Kampfsystem von Bloodborne, mischt etwas Loot von Diablo hinzu und paart dies mit der Härte von Dark Souls: Das Ergebnis ist Nioh. Damit ihr nicht im Frust ertrinkt, möchten wir euch in diesem Beitrag einige nützliche Tipps und Tricks zum Action-Rollenspiel liefern. Wir gehen dabei auf das Kampfsystem, die Ausrüstung und Haltungen ein.

In der Rolle von Samurai William wählt ihr einen blutigen Pfad durch das Japan der Sengoku-Zeit. Neben gewöhnlichen Kriegern, müsst ihr dämonische Wesen mit der Kunst des Kenjutsu schlagen. Die Kämpfe sind sehr herausfordernd, weshalb wir euch hier mit Tipps und Tricks versorgen möchten.

Nioh: Tipps zur Kampfhaltung

Zunächst solltet ihr euch etwas im Kampf üben, bevor ihr euch großen Herausforderungen stellt. Daher liefern wir euch jetzt einige hilfreiche Kampftipps, ehe wir weiter unten im Beitrag auf allgemeine Tipps eingehen. Die Kampfhaltungen sind wohl der wichtigste Bestandteil der Gefechte von Nioh. Sobald ihr diese gemeistert habt und sie gezielt im Kampf wechseln könnt, dürftet ihr euer wahres Potential als Samurai entfacht haben. Setzt die Kampfhaltungen richtig ein und ihr erledigt jeden noch so furchteinflößenden Dämonen.

Mit jeder Haltung ändert ihr euren Kampfstil. Indem ihr die R1-Taste in Kombination mit Dreieck, Viereck oder der X-Taste drückt, könnt ihr zwischen den Kampfhaltungen wechseln. Je nachdem, wie ihr eurem Feind gegenübertretet, verbraucht ihr unterschiedliche Mengen an Ki für verschiedenste Aktionen. Da dieses Ki - also die Ausdauer - besonders wichtig ist, möchten wir euch hier verraten, wie viel Ki ihr in welcher Haltung verbraucht.

  • Hohe Haltung: Ihr verfügt über hohe Angriffsstärke, seid allerdings auch etwas langsamer in euren Bewegungen. Euer Ki-Verbrauch für Angriffe und Ausweichen sind ebenfalls hoch.

  • Mittlere Haltung: Ihr verfügt über mittlere Angriffsstärke und könnt euch mit normaler Geschwindigkeit fortbewegen. Der Ki-Verbrauch für Angriffe und Ausweichen sind ausgeglichen.

  • Tiefe Haltung: Ihr teilt weniger Schaden aus, seid dabei aber viel schneller unterwegs. Entsprechend gering sind dabei der Ki-Verbrauch für ausgeführte Angriffe und Ausweichmanöver.

Mit der richtigen Kampfhaltung könnt ihr euch Vorteile gegen bestimmte Feinde erschaffen.Mit der richtigen Kampfhaltung könnt ihr euch Vorteile gegen bestimmte Feinde erschaffen.

Denkt daran, die Kampfhaltung immer wieder zu wechseln und sie dem Feind entsprechend anzupassen. Wechselt ihr nach einer erfolgreichen Kombo, könnt ihr sogar einen Ki-Impuls auslösen. Achtet dabei auf die blaue Aura, die euch umgibt.

Kampftipps für Nioh

Nun wisst ihr, was es mit den Haltungen auf sich hat. An dieser Stelle möchten wir euch Kampftipps präsentieren, damit ihr die Kunst des Ausweichens und Blockens perfektioniert, Amulette richtig einsetzt und den Dämonen absolut keine Chance lasst. Zunächst gilt eine wichtige Faustregel, die von Beginn an bis zum Schluss eurer Reise von Bedeutung ist.

Beobachtet eure Gegner - egal, ob Fußvolk oder Endboss. Prägt euch ihre Bewegungen und Angriffe ein, damit ihr sie stets auskontern könnt und dabei so wenig Risiko wie nur möglich eingeht. Das spart euch nicht nur Gesundheit, sondern auch einiges an Frust und Game-Over-Bildschirmen. Hier noch ein paar Tipps, mit denen ihr die Gefechte zu euren Gunsten dreht:

  • Feinde anvisieren: Wieso wir so eine offensichtliche Option gleich an den Anfang unserer Tipps setzen? Weil sie entscheidend ist und unter Druck schon mal vergessen werden kann. Mit R3 wählt ihr einen Gegner als Ziel aus. Die Kamera richtet sich auf euren Kontrahenten aus und keiner eurer Angriffe geht so schnell ins Leere. Solltet ihr mal die Flucht ergreifen müssen, so deaktiviert ihr das Anvisieren kurzerhand und positioniert euch neu.

  • Ausweichen und Attackieren: Mit Ausweichmanövern leert ihr eure Ki-Anzeige, allerdings solltet ihr versuchen, Feinden eure Waffe immer in den Rücken zu rammen. Euer Schaden wird so nämlich mit einem Multiplikator von 1,5 erhöht. Achtet beim Ausweichen auf das Gewicht eurer Ausrüstung. Seid ihr zu schwer, so verbraucht ihr mehr Ki und eure Bewegungen verlangsamen sich.

Den Angriffen dieser Bestie müsst ihr dringend ausweichen, ansonsten seht ihr schnell schwarz.Den Angriffen dieser Bestie müsst ihr dringend ausweichen, ansonsten seht ihr schnell schwarz.

  • Fernkampf lohnt sich: Waffen wie das Handrohr oder der Bogen sind für den Fernkampf gedacht, der sich in Nioh durchaus lohnt. Mit einem Schluck Zielwasser im Bauch könnt ihr Feinde mit nur einem Treffer niederringen, wenn ihr auf ihre Schädel zielt. Empfehlenswert sind erhöhte Positionen, von denen ihr das Gebiet säubern könnt.

  • Amulette nutzen: Wenn ihr eure Waffen verbessern wollt, dann empfehlen wir euch die Amulette, die ihr kaufen oder als zufällige Beute von Feinden erhalten könnt. Ihr belegt eure Schwerter und Äxte mit einem Elementarzauber. Nicht alle Gegner weisen allerdings dieselben Schwächen auf. Probiert hier einfach mehrere Amulette aus, bis ihr die Vor- und Nachteile erkannt habt.

  • Items nicht vernachlässigen: Im Kampf müsst ihr alle möglichen Mittel für euch nutzen, wenn ihr Erfolg haben möchtet. Dazu zählen Items wie Elixiere, Nadeln oder Gegengifte. Eure Feinde nutzen nämlich vermehrt Lähmungseffekte und Gifte, die euch einen langsamen Tod bescheren. Nur mit genügend Items wirkt ihr dem entgegen. Sammelt alles auf, was ihr in der Spielwelt findet!

  • Combos anpassen: Im Menü könnt ihr die Combos für jede Haltung entsprechend eures Spielstils anpassen - ist das nicht toll?

Generell bietet es sich an, eher defensiv zu spielen und den Gegner agieren zu lassen. Ihr könnt seine Angriffe analysieren und auf Aktionen reagieren. Fokussiert euch immer nur auf einen Kontrahenten und schaltet einen nach dem anderen aus.

Allgemeine Tipps für den Einstieg

Lasst euch von dem Tod nicht unterkriegen. Steht immer wieder auf und perfektioniert eure Kampfkünste. Mithilfe unserer Tipps solltet ihr euch schon besser auf die Ungeheuer von Nioh einstellen können. Zum Ende dieses Beitrages möchten wir euch noch ein paar allgemeine Tipps mit auf den Weg geben. Hier lest ihr, wieso das Gewicht so wichtig ist und was es mit Ruf-Punkten auf sich hat.

  • Achtet auf eure Ausdauer: Es ist durchaus sinnvoll, euch nach einer Reihe von Angriffen erst einmal zurückzuziehen und etwas Ausdauer zu regenerieren. Diese ist nämlich der Schlüssel zu einem erfolgreichen Zweikampf - vergesst das nicht! Die Ausdauer eures Gegenübers könnt ihr beispielsweise mit Fähigkeiten oder Items senken. So zwingt ihr ihn in die Defensive, damit ihr den Todesstoß ansetzen könnt.

  • Ausrüstung aufsammeln und tauschen: Auf eurer Reise durch das verseuchte Land werdet ihr zahlreiche neue Gegenstände und Waffen aufnehmen. Im Stile von Diablo oder Borderlands unterscheiden sich Waffen manchmal nur minimal, ihr solltet die Stärken aber stets vergleichen und neue Items mit alten austauschen.

  • Gewicht und Bewegungsfreiheit: Je mehr Ausrüstung ihr tragt, desto langsamer bewegt ihr euch fort. Übersteigt die Gewichtsanzeige die 100% (Anzeige wird rot), so werden sämtliche Bewegungen eingeschränkt. Versucht also immer knapp darunter zu liegen und legt unnütze Ausrüstungen ab.

Achtet oben auf euer Ausrüstungsgewicht und tauscht neue Gegenstände aus.Achtet oben auf euer Ausrüstungsgewicht und tauscht neue Gegenstände aus.

  • Ruf-Punkte: Die Agyo- und Ungyo-Titelliste liefert euch zusätzliche Herausforderungen, für die ihr mit Ruf-Punkten belohnt werdet. Dieser Bonus lässt euch später zusätzliche Stats freischalten, also lasst sie nicht außer Acht.

  • Schreine sind Leuchtfeuer: Die Schreine funktionieren genauso wie die Leuchtfeuer in Dark Souls. Betet ihr an diesem Ort, so wird dieser zu eurem aktuellsten Wiedereinstiegspunkt, wenn ihr mal sterben solltet. Außerdem könnt ihr hier aufleveln und die Spielwelt zurücksetzen. Das bedeutet, dass alle Gegner in diesem Gebiet wieder zum Leben erweckt werden.

  • HUD erweitern: Im Menü könnt ihr jeweils eine Leiste für eure Gesundheit und Ausdauer aktivieren. Nach Spielbeginn sind diese deaktiviert, also empfehlen wir euch, diese Option auf "Ein" zu stellen. Einer der wichtigsten Tipps in diesem Beitrag.

  • Ohren spitzen und lauschen: Die Musik und andere Soundeffekte warnen euch vor potenziellen Gefahren in der Nähe. Beispielsweise erklingt ein Geräusch, wenn euch ein Feind entdeckt hat. Macht euch die Geräuschkulisse zunutze und versucht unbemerkt durch die Gebiete zu schleichen.

Solltet ihr noch weitere Tipps und Tricks in petto haben, dann könnt ihr uns diese gerne einsenden. Wir aktualisieren diesen Beitrag folglich und fügen alle weiteren Informationen hinzu.

Nioh

Nioh spieletipps meint: Nioh muss sich den Vergleich zur Souls-Reihe bis zuletzt gefallen lassen, überzeugt aber durch eigene Ideen und schafft es so, sich gleichzustellen. Artikel lesen
Spieletipps-Award87
8 Spiele, deren Kauf ihr total bereut

8 Spiele, deren Kauf ihr total bereut

Wir haben euch gefragt, ob es in den letzten fünf Jahren irgendein Spiel gegeben hat, dessen Kauf ihr total bereut. (...) mehr

Weitere Artikel

"Monster Hunter World"-Beta wird wiederholt

"Monster Hunter World"-Beta wird wiederholt

Die erste Beta ist noch nicht lange vorbei. Die Reaktionen der User sogar größtenteils positiv. Nun hat Capco (...) mehr

Weitere News

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

Nioh (Übersicht)

beobachten  (?