Tipps zu Kämpfen, Türen, Zellen und mehr - Dead Cells

von: Spieletipps Team (14. August 2018)

Dead Cells treibt euch durch zufallsgenerierte Dungeons und möchte euch gerne den virtuellen Tod sterben sehen. Das gehört zum Spielprinzip, denn nach jedem Tod startet ihr ganz von vorne. Was zuerst nervig klingt, ist aber vor allem eins – und zwar lehrreich! Ihr sammelt bei jedem Durchgang neue Erfahrungen und werdet immer besser und besser, sodass ihr letztlich das Ziel erreicht.

Schaut euch einige Spielszenen im Trailer an!

Bei eurem Überlebenskampf müsst ihr sechs Dungeons erfolgreich abschließen und darüber hinaus drei Bosskämpfe meistern. Die Dungeons können variieren, je nachdem welchen Ausgang ihr wählt. Mit unseren Einsteigertipps werdet ihr hoffentlich alle Ebenen zu Gesicht bekommen!

Bogen oder Schild?

Schon nach wenigen Sekunden werdet ihr mit einer Wahl konfrontiert, die euch über den gesamten Spielverlauf begleiten wird: Setzt ihr neben eurer Hauptwaffe auf einen Bogen oder einen Schild?

Wir sprechen uns ganz klar für die Fernwaffe aus. Der Schild kam uns größtenteils nutzlos vor. Er schirmt nicht den kompletten Schaden ab und außerdem müsst ihr euren Schaden „einplanen“, was keinen Sinn macht. Immerhin verfügt euer Charakter über eine mächtige Ausweichrolle, die ihr stattdessen jederzeit nutzen solltet, um Angriffen auszuweichen. Während der Animation seid ihr nämlich unverwundbar. Die Rolle ist sehr intuitiv und macht den Schild obsolet.

Hier startet ihr nach jedem Tod – immer und immer wieder.Hier startet ihr nach jedem Tod – immer und immer wieder.

Der Bogen hingegen ist vor allem in brenzligen Situationen sehr nützlich, um aus der Ferne Gegnertrauben zu dezimieren. Besonders effektiv wird der Bogen, wenn er über starke Nebeneffekte verfügt. Ein Eisbogen wird z.B. von vielen Spielern präferiert. Gegner aus der Ferne einfrieren zu können, ist eine Option, die ihr schnell zu schätzen lernt. Der Bogen ist aber nicht die einzige Alternative – es gibt auch andere Waffen, die ihr stattdessen nutzen könnt.

Gegner betäuben

Die Kämpfe in Dead Cells sind schnell vorbei und nur selten schaffen es die Gegner, mehrere Angriffe zu starten. Damit es gar nicht dazu kommt, könnt ihr einfache Tricks nutzen, um sie vorzeitig zu betäuben. So solltet ihr z.B. immer Türen mit eurer Waffe aufbrechen. Die Gegner, die dahinter stehen, werden dadurch betäubt.

Außerdem solltet ihr immer, wenn ihr nach unten fallt, eine Stampfattacke (↓ + Sprungtaste) auslösen. Das fügt Gegnern nicht nur Schaden zu, sondern betäubt sie auch.

Auf keinen Fall solltet ihr euch hingegen aus großer Höhe einfach fallen lassen. Ihr erhaltet dadurch zwar keinen Schaden, werdet aber selbst betäubt – das kann tödlich sein. Federt euren Fall mit einem Sprung ab oder setzt die erwähnte Stampfattacke ein.

Den Sturzangriff solltet ihr schnell verinnerlichen und immer nutzen!Den Sturzangriff solltet ihr schnell verinnerlichen und immer nutzen!

Zellen richtig investieren

Besiegte Gegner hinterlassen manchmal Zellen als Beute. Die gesammelten Zellen müsst ihr nach Abschluss einer Ebene direkt investieren. Eure oberste Priorität sollte es sein, die Medizinphiolen freizuschalten. Damit könnt ihr euch heilen und heilen ist wichtig! Verbrauchte Phiolen können nach Abschluss einer Ebene wieder aufgefüllt werden.

Anschließend solltet ihr in die Gold-Upgrades investieren, damit ihr Gold nach eurem Tod behalten dürft. Außerdem ist auch „Zufällige Einsteiger-Nahkampfwaffe“ wichtig, um mit einer besseren Waffe zu starten.

Keinesfalls solltet ihr günstige Waffen freischalten, die ihr vermutlich eh nie nutzen würdet. Dadurch verringert ihr die Wahrscheinlichkeit, die Waffen zu bekommen, die euch wirklich helfen.

Beim Sammler gebt ihr eure Zellen ab.Beim Sammler gebt ihr eure Zellen ab.

Schmied und Mutationen

Nachdem ihr den ersten Boss besiegt habt, schaltet ihr den Schmied frei. Er kann gegen Gold eure Waffe aufwerten und die Modifikatoren neu schmieden. Letzteres ist besonders wichtig und gar nicht mal so teuer. Ihr könnt die Modifikatoren mehrmals schmieden, bis ihr den gewünschten Effekt erhaltet.

Außerdem könnt ihr nach jedem Dungeon eine Mutation aktivieren (maximal drei könnt ihr haben). „Ygdar Orus Li Ox“ solltet ihr unbedingt als Erstes wählen. Das rettet euch einmal vor dem frühen Tod und ist in einer unglücklichen Situation oder in einem Bosskampf goldwert.

Richtig leveln

In den Dungeons findet ihr „Pergamente der Macht“, mit denen ihr Brutalität (Rot), Taktik (Lila) oder Überleben (Grün) aufleveln könnt. Je nach Wahl erhöht sich der Schaden von roten, lila bzw. grünen Waffen und ihr steigert eure GP. Eure Wahl solltet ihr von den genutzten Waffen abhängig machen, aber da hauptsächlich rote Waffen zum Einsatz kommen, solltet ihr erst einmal auf Brutalität abzielen.

Bedenkt dabei aber, dass die GP-Boni immer niedriger werden, wenn ihr nur einen Wert levelt. Entscheidet ihr euch also für viel Schaden, werdet ihr eher niedrige GP haben und umgekehrt. Findet hierbei ein gesundes Gleichgewicht.

Geheimnisse entdecken

Erkundet die Dungeons sorgfältig, um geheime Bereiche zu finden – dort könnt ihr wertvolle Items abgreifen. Mit Runen könnt ihr gar neue Abschnitte erkunden, die zu anderen Dungeons führen. Es gibt vier solcher Runen, die ihr im Laufe des Spiels freischalten könnt.

Ihr solltet auch unbedingt mit eurer Waffe gegen Wände schlagen – vor allem dann, wenn eure Gesundheit niedrig ist. Wenn ihr Glück habt, entdeckt ihr zerstörbare Teile, die etwas zu Essen verstecken.

Das Einfrieren von Gegnern ist eine der besten Fähigkeiten im Spiel.Das Einfrieren von Gegnern ist eine der besten Fähigkeiten im Spiel.

Gesundheit regenerieren

Solange ihr eine Möglichkeit findet, eure GP aufzufüllen, seid ihr in Dead Cells auf der sicheren Seite. Wie bereits erwähnt, sollten die Medizinphiolen oberste Priorität haben. Darüber hinaus gibt es eine Mutation, die eure GP nach jedem besiegten Gegner minimal regeneriert – nicht zu empfehlen.

Ebenfalls wollen wir euch vor der Modifikation „Regeneriert 1% GP pro Angriff, +100% Schaden“ warnen. Das klingt im ersten Moment vielversprechend und wird im Spiel auch als seltene Modifikation angesehen, aber der Schein trügt. Die GP könnt ihr damit zwar schnell regenerieren, aber der erlittene Schaden wird auch verdoppelt. Eine Unaufmerksamkeit und ihr könntet tot sein.

Achtet auf den orangefarbenen Bereich eurer Lebensleiste, wenn ihr einen Treffer kassiert. Die orange Leiste ist nur für kurze Zeit dort und wird immer kürzer. Solange ihr sie seht, habt ihr Zeit, einen Teil eurer Gesundheit zurückzugewinnen, wenn ihr Gegner attackiert. Mit einer passenden Mutation könnt ihr die Abklingzeit der Leiste verlängern.

Es gibt unterschiedliche Waffentypen, die alle Vorteile haben. Die Peitsche ignoriert z.B. Schilde und ist deshalb gegen Gegner effektiv, die Schilde tragen.Es gibt unterschiedliche Waffentypen, die alle Vorteile haben. Die Peitsche ignoriert z.B. Schilde und ist deshalb gegen Gegner effektiv, die Schilde tragen.

Was hat es mit den Türen auf sich?

Euch sind die zahlreichen Türen in den Dungens sicher aufgefallen, nicht wahr? Wenn an den Türen kloppt, passiert nicht – seltsam. Ihr könnt diese Türen nur öffnen, wenn ihr einmal den letzten Boss besiegt habt und euch an einen höheren Schwierigkeitsgrad heranwagt. Hinter den Türen findet ihr dann Truhen und Zellen, die euch bei der neuen Herausforderung helfen sollen.

Und was ist mit den Zeittüren?

Um die Zeittüren überwinden zu können, müsst ihr euch ziemlich beeilen. Die Zeittür in „Promenade der Verdammten“ schließt z.B. bereits nach zwei Minuten. Dahinter warten Level-Ups, Zellen, Gold und manchmal ein Entwurf auf euch. Zumindest einmal solltet ihr die Zeittüren passieren, wenn ihr alle Entwürfe sammeln wollt. Darüber hinaus lohnt es sich aber nicht (vor allem für Anfänger) unbedingt, zu den Türen zu eilen.

In dem Anfangsgebiet könnt ihr sehen, was ihr bereits freigeschaltet habt und wie viel noch fehlt.In dem Anfangsgebiet könnt ihr sehen, was ihr bereits freigeschaltet habt und wie viel noch fehlt.

Verfluchte Truhen

Truhen mit einem Gesicht darauf sind verflucht und sollten nicht bedenkenlos geöffnet werden. Die Qualität des Inhalts ist nicht so berauschend, dass sie das Risiko rechtfertigt. Ihr werdet nach dem Öffnen nämlich verflucht und sterbt nach nur einem Treffer. Den Fluch könnt ihr nur aufheben, wenn ihr zehn Gegner besiegt. Das kann euch schnell zum Verhängnis werden. Wenn ihr schon sehr weit seid und extrem gute Ausrüstung habt, solltet ihr das Risiko lieber nicht eingehen.

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