Anno 1800: Königliche Steuern senken - das müsst ihr wissen

von: Sergej Jurtaev (09. Mai 2019)

Die königlichen Steuern können eure Bilanz in Anno 1800 ganz schön nach unten ziehen. Wie genau das System funktioniert, erklärt euch das Spiel leider nicht, sodass schnell Verwirrung entstehen kann – wir helfen aus!

Die Aufzeichnung unseres großen Anno-Livestreams – schaut mal rein!

Wie werden die königlichen Steuern berechnet?

Am Anfang werdet ihr noch keine königlichen Steuern zahlen müssen, denn die Höhe der Steuerabgabe richtet sich nach der Größe einer Bevölkerungsstufe. Erst, wenn ihr mehr als 1.000 Bauern habt, müsst ihr Steuern zahlen. Der Steuersatz ist anfangs noch niedrig und steigt mit der Anzahl weiterer Bauern kontinuierlich. Denn: Je mehr Bauern ihr habt, desto mehr Geld setzt ihr um und wer mehr Geld verdient, zahlt mehr Steuern – wie in der Realität eben. Den Höchststeuersatz von circa 40 % erreicht ihr, wenn 6.000 Bauern in eurer Stadt leben.

Wichtig: Der Steuersatz wird für jede Bevölkerungsstufe separat berechnet. Wenn ihr z. B. 2.000 Bauern habt, aber nur 200 Arbeiter, dann zahlt ihr nur königliche Steuern für die Einnahmen durch eure Bauern. Das Geld, das ihr mit den Arbeitern einnehmt müsst ihr nicht versteuern. Das müsst ihr erst dann, wenn ihr ebenfalls mehr als 1.000 Arbeiter habt.

Die königlichen Steuern stellen einen großen Teil der Ausgaben in der Bilanz dar.Die königlichen Steuern stellen einen großen Teil der Ausgaben in der Bilanz dar.

Wir konnten bislang nicht herausfinden, ob 1.000 Bewohner die Grenze für jede Bevölkerungsstufe sind, aber zumindest für Bauern, Arbeiter und Handwerker können wir das bestätigen. Interessant ist diesbezüglich, dass der Steuersatz langsamer steigt, je höher die Bevölkerungsstufe ist. Habt ihr z. B. 2.000 Bauern und 2.000 Arbeiter, ist der Steuersatz für die Bauern höher als für die Arbeiter.

Darüber hinaus müsst ihr wissen, dass die königlichen Steuern immer nur pro Insel anfallen. Wenn ihr euch eine zweite Stadt aufbaut, fallen hier keine königlichen Steuern an, solange ihr unter der Grenze von 1.000 Bauern, Arbeitern etc. seid.

So senkt ihr die könglichen Steuern

Da ihr jetzt hoffentlich verstanden habt, wie das System funktioniert, ist klar, was zu tun ist: Ihr müsst dafür sorgen, dass eure Bevölkerungsstufen ausgewogen sind. Wenn ihr euch zu sehr auf eine Bevölkerungsstufe fokussiert, steigen die königlichen Steuern schneller an.

Das System sorgt für das Balancing und möchte von euch, dass ihr eure Bewohner befördert. Da ihr für die ersten 1.000 Bewohner einer Stufe keine Steuern zahlen müsst, solltet ihr das unbedingt ausnutzen, da euch die ersten 1.000 Bewohner somit das meiste Geld einbringen.

Außerdem empfiehlt es sich, eine zweite Insel aufzubauen, sobald die königlichen Steuern zu hoch ausfallen. Das ist ärgerlich für alle, die sich eine Mega-Metropole aufbauen wollen, aber so haltet ihr die königlichen Steuern niedrig.

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