Einsteiger-Guide für Paladine - World of Warcraft - Classic

von Ove Frank (Freitag, 12.07.2019 - 17:21 Uhr)

Ihr wollt euch in World of Warcraft - Classic erstmals am Paladin versuchen? Dann lest euch diesen Guide durch, um die wichtigsten Informationen und die Einschätzung unseres Vanilla-Experten zu bekommen. Dieser hat sich eine Skala von 1 bis 5 (1 = sehr gut / 5 = sehr schlecht) erdacht, welche euch veranschaulichen soll, wie geeignet diese Klasse für Neueinsteiger ist.

Talentbäume

Im Grundspiel von World of Warcraft (dementsprechend auch in WoW - Classic) gibt es Paladine nur auf Seiten der Allianz. Fühlt ihr euch der Horde zugehörig, wollt aber dennoch einen Paladin spielen, dann solltet ihr dann doch das aktuelle Spiel zocken.

Fraktion Rassen
Allianz Menschen / Zwerge
Horde -

Wollt ihr euch als Paladin nicht nur in eurer Bubble verstecken, sondern in WoW - Classic auch nützlich sein, dann lest diesen Guide.Wollt ihr euch als Paladin nicht nur in eurer Bubble verstecken, sondern in WoW - Classic auch nützlich sein, dann lest diesen Guide.

Ähnlich wie der [Druide](https://www.spieletipps.de/tipps-53986-wow-classic-einsteiger-guide-fuer-druiden/ Einsteiger-Guide für Druiden") ist der Paladin recht vielseitig und kann so ziemlich alles spielen. Tank, Heiler, Damage-Dealer (zumindest theoretisch) - alles ist möglich.

  • Heilig (Holy): Holy-Paladine sind vor allem in kleinen Gruppen überragende Heiler. Wenn es darum geht, nur wenige Ziele zu heilen, kann ihnen kaum eine andere Klasse das Wasser reichen. In puncto Massenheilung, ist der Paladin allerdings nur wenig zu gebrauchen. Dazu kann er durchaus Schaden raushauen, wenngleich er in dieser Beziehung an die klassischen Damage-Dealer wie Magier oder Schurken nicht herankommt.

  • Schutz (Protection): Als eine von zwei Klassen, die auch Plattenrüstung tragen können, ist der Protection-Paladin, wie auch der Krieger, ein respektabler Tank. Ihr haltet ordentlich etwas aus und könnt euch im Zweifelsfall selbst heilen. Allerdings wird es gegen viele Gegner zugleich schwierig, da ihr nicht so gut darin seid, Aggro aufzubauen und diese auch zu halten.

  • Vergeltung (Retribution): Der Vergelter-Paladin ist ein ungewöhnlicher Damage-Dealer. In Kombination mit einigen Holy-Skills, kann er beeindruckenden Schaden austeilen. Jedoch ist es wichtig, dass ihr neben den Angriffen auch Buffs auf eure Mitspieler wirkt. So seid ihr als Teamplayer für eure Gruppe ein riesiger Gewinn - alleine jedoch habt ihr ab und an eure Probleme.

Habt ihr Interesse, einen Paladin zu spielen, wisst aber nicht genau, wie ihr die Skillpunkte am besten verteilt, dann könnt ihr diese auf classicdb.ch simulieren.

OnkelBarlow erklärt euch im folgenden Video humoristisch, was den Paladin ausmacht. Nehmt den "kein Schaden"-Witz nicht zu wörtlich. Ein Paladin kann viel Schaden verursachen... also manchmal... wenn er gut ist... wenn der Gegner ihn lässt...

PvP

Im Eins gegen Eins machen Paladine oft eine gute Figur (oder zumindest keine schlechte), obgleich sie selten absolut überlegen sind. Dafür stinken sie im PvP aber auch nur selten ab. In der Arena sind sie daher eher selten anzutreffen.

Im "Capture the Flag"-Modus seid ihr entweder als Heiler, oder dank eurer Zähigkeit auch als Flaggenträger gut geeignet. Auf großen und weitläufigen Schlachtfeldern, wie dem Alterac-Tal ist der Paladin, dank seiner vielseitigen Fähigkeiten, durchaus nützlich.

Der Paladin ist in der WoW-Lore ein Gelehrter. Wissen ist Macht! Wollt ihr interessante Geheimnisse über das "World of Warcraft"-Universum kennenlernen, dann empfehlen wir euch die folgende Bilderstrecke.

Eignung für Anfänger: 3 - Ove sagt: "Der Paladin ist eine vielseitige und sehr eigene Klasse. Wollt ihr euch auf nur eine Sache konzentrieren (heilen, Schaden austeilen, tanken), dann ist der Paladin nichts für euch. Wie auch beim Druiden, müsst ihr für jede Spielweise ein gewisses Verständnis besitzen. Eure Rolle ist selten auf nur eine Verantwortung ausgelegt. In Gruppen seid ihr, vor allem dank eurer starken Auren, stets gern gesehen. Das vielseits zitierte Gerücht, dass Paladine keinen Schaden kreieren würden, stimmt indes nicht. Der Punkt ist jedoch jener, dass der Paladin zum Damage-Austeilen tatsächluch dafür hart arbeiten muss und eine klare Idee dessen braucht, was er eigentlich da tut. Für Alleingänger ist der Paladin, da er sowohl (potenziell) Schaden austeilen als auch einstecken kann (sich selbst zu heilen ist hier auch hilfreich), eine durchaus gute Wahl. Dass der Paladin für sein Reittier einen Zauber lernt und so ordentlich Geld spart, ist ebenfalls ein netter Bonus."

WoW - Classic
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