Einsteiger-Guide für Priester - World of Warcraft - Classic

von: Ove Frank (25. Juli 2019)

Ihr seid von der göttlichen (Un)Heiligkeit beseelt und möchtet die Spielwelt von World of Warcraft - Classic zu einem besseren Ort machen? In diesem Fall lest euch unseren Priester-Guide durch. Um euch seine Einschätzung zu verdeutlichen, hat sich unser Vanilla-Experte eine Skala von 1 bis 5 (1 = sehr gut / 5 = sehr schlecht) erdacht, die euch aufzeigen soll, wie gut der Priester als Klasse für Neueinsteiger geeignet ist.

Talentbäume

Fraktion Rassen
Allianz Menschen / Nachtelfen / Zwerge
Horde Trolle / Untote

Der Priester ist in WoW-Classic die Heilerklasse schlechthin. Als Träger von Stoffrüstungen, hat er im Kampf weiter hinten zu bleiben und seine Verbündeten zu unterstützen. Der potenzielle Schaden, den ein Priester anrichten kann, ist bis Level 40 eher überschaubar, weshalb sich Priester oftmals Gruppen anschließen, wo sie aufgrund ihrer starken Heilfähigkeiten immer gern gesehen sind.

Damit ihr als Priester in WoW - Classic euren göttlichen Segen nicht nur Für Unsinn, sondern auch für großen Erfolg einsetzt, lest diesen Guide.Damit ihr als Priester in WoW - Classic euren göttlichen Segen nicht nur Für Unsinn, sondern auch für großen Erfolg einsetzt, lest diesen Guide.

  • Disziplin (Discipline): Dieser Talentbaum macht euch zu einem guten Supporter, der viele nützliche Buffs raushaut und mit einem beeindruckenden Mana-Pensum aufwarten kann. Habt ihr in einer Gruppe einen zweiten potenziellen Heiler, wie einen Druiden oder einen Schamanen, dann ist der Disziplin-Priester eine gute Ergänzung. Trotz des Support-Schwerpunkts, kann der Priester auch mit einem ausgefüllten Disziplin-Talentbaum immer noch ordentlich heilen.

  • Heilig (Holy): Der Holy-Priest ist die Klasse, die immer einen festen Platz in einer Gruppe hat. Dies ist der beste Heiler im ganzen Spiel. Egal ob ein einzelner Kamerad, oder eine ganze Gruppe, der Holy-Priest heilt sie alle. Allerdings ist der von ihm verursachte Schaden kaum existent, weshalb er beim Leveln sehr behäbig ist, da er Ewigkeiten braucht um Mobs zu töten. In dieser Hinsicht wird der Holy-Priest sogar noch von Paladinen ausgelacht. Darüber hinaus kann der Priester im Allgemeinen und hier im Besonderen kaum Schaden einstecken, ohne, dass er die Engel singen hört. Für Gruppen ist er ideal, für Alleingänge aber ungeeignet.

  • Schatten (Schadow): Wer sagt, dass Priester immer nett und verständnisvoll sein müssen? Ihr Gott ist ein rachsüchtiger Gott! Shadow-Priests sind die "Damage Dealer"-Variante des pietätvollen Stoffies. Zwar sind sie in dieser Beziehung nicht ganz so stark wie Magier oder Schurken, sind aber dennoch respektabel. Sobald sie mit Level 40 ihre "Schattenform" erhalten, sorgen sie für Furcht und Schrecken. Das ist allerdings auch das Problem: Als Damage-Dealer taugen sie erst dann etwas, wenn sie ihre Schatten-Form besitzen. Davor spielen sie sich sehr zäh und einen Platz in einer Instanz-Gruppe finden sie eher selten.

Damit ihr euch im Detail noch einmal vor Augen führen könnt, wie sich die Skillpunkte in den jeweiligen Talentbäumen auswirken, empfehlen wir euch classicdb.com zu besuchen. Dort könnt ihr eure Talentpunkte spielerisch verteilen und euch über eure Skillung Gedanken machen.

Die Fähigkeiten, beziehungsweise die Eigenheiten des Priesters fasst für euch unser aller OnkelBarlow in unnachahmlicher Art für euch zusammen. Hier ist das entsprechende Video:

PvP

Priester, die im PvP etwas reißen, gibt es seltener als Männer im Nonnenkloster. Sicherlich kommt dies ab und an vor, doch wenn dieser Umstand einmal entdeckt wird, dann gilt es als Skandal sondergleichen und diejenige Person, die sich für diesen Umstand in die Horizontale begeben hat, gilt unwiderruflich als besudelt und wird nie wieder als unschuldig angesehen werden.

Wenn ihr als Priester dennoch mal gegnerischen Spielern Albträume bescheren wollt, dann geht dies nur mit ordentlichem Shadow-Skill. Hier sind taktische Finesse, Wissen und persönlicher Skill gefragt, sodass man mit Fug und Recht sagen kan, dass ein im PvP erfolgreicher Priester es echt drauf hat.

Geratet ihr als Priester dennoch einmal mit gegnerischen Spielern aneinander, dann gilt es in jedem Fall die Distanz zu wahren. Seid ihr erst einmal in einen Nahkampf verwickelt, dann dauert es nur wenige Sekunden und ihr seid ihr erledigt!

Achtet also immer darauf, dass ihr euer Machtwort: Schild sprechen könnt oder eure Gegner mit Gedankenkontrolle von euch fern haltet. Ein netter Trick ist es hier, diese Fähigkeit zu benutzen, um einen Gegner aus hohen Höhen in den Tod springen zu lassen. Der ehrenhafte Zweikampf ist sowieso überbewertet!

Da ihr euch als Priester oft in Gruppen für Instanzen oder gar in Raids wiederfinden werdet, solltet ihr einmal mittels dieser Bilderstrecke einen Ausblick auf einige der interessantesten Boss-Kämpfe in der Geschichte von World of Warcraft werfen:

Eignung für Anfänger: 5 Ove sagt: "Priester zu spielen ist eine toughe Angelegenheit. Als Holy-Priests werdet ihr zwar nie ein Problem damit haben, eine Gruppe zu finden. Jedoch seid ihr dann Heiler und habt die Verantwortung für eure ganze Gruppe. Hinzu kommt, dass ihr nur wenig Schaden einstecken könnt, weshlab euer Spiel nur wenig Raum für Fehler zulässt.

Dazu sind Priester die Mariah Careys von WoW: Sie sind zweifelsohne in ihrer Kunst meisterhaft, reißen sie sich allerdings einmal einen Fingernagel ein oder es kommt eine zu starke Windböhe, dann liegen sie schnell am Boden. Hinzu kommt, dass wenn die Band (die Gruppe) nicht mitspielt, der Priester gerne mal noch vor dem ersten Song (ersten Zwischenboss) den Auftritt abbläst.

Zwar sind Priester potenziell die besten Heiler im Spiel, dennoch kann sich diese Kunst erst dann entfalten, wenn die ganze Gruppe eine konzentrierte Leistung abliefert. Alleine tragen kann ein Priester seine Gruppe nur in den seltensten Fällen. Dies, zusammen mit der geringen Eignung für PvP, macht den Priester für Anfänger äußerst ungeeignet.

Wer diese Klasse spielen und mit ihr Spaß haben will, der muss das Spiel bereits kennen, muss ein ausgeprägtes Adaptionspotenzial besitzen und braucht viel Geduld. Dann kann der Priester sowohl dem Spieler selbst, als auch seinen Kameraden viel Freude bereiten."

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