Die Untoten, ihre Eigenschaften und ihre Taktiken - Warcraft 3 - Reforged

von Ove Frank (Freitag, 07.02.2020 - 13:31 Uhr)

In Warcraft 3: Reforged verschwimmen die Linien zwischen "Gut und Böse", denn jede Fraktion hat ihre ganz eigene Sicht der Dinge und handelt entsprechend der eigenen Interessen. So könnt ihr als Fraktion ebenfalls die Untoten wählen und ihre - nennen wir es mal Kultur - florieren lassen. In diesem Guide erklären wir euch, was ihr über die Untoten wissen müsst und legen euch noch einige Tipps & Tricks mit an die Hand.

Wollt ihr offensiv spielen, dann sind die Untoten euer Volk. Sie sind schnell und teilen großen Schaden aus, womit sie ihren Namen als "Geißel" auch gerecht werden. Die Geißel setzt in erster Linie auf die "Hit & Run"-Taktik, womit sie ihrem Gegner kaum Luft zum Atmen lässt. Wenn diese Art des Kampfes für euch ansprechend klingt, dann solltet ihr als Volk unbedingt die Untoten wählen.

Wenn ihr in Warcraft 3: Reforged gerne mit den Untoten in die Schlacht ziehen und für diese einige Tipps abstauben wollt, dann lest diesen Guide.Wenn ihr in Warcraft 3: Reforged gerne mit den Untoten in die Schlacht ziehen und für diese einige Tipps abstauben wollt, dann lest diesen Guide.

Stärken

  • Die Untoten sind in der schnellen Offensive sehr stark. So können sie gegnerische Einheiten und Helden in Windeseile in die Hallen des Hades schicken. Wenn es zu einer kurzen direkten Konfrontation zwischen Creeping-Parteien kommt, dann sind die Untoten meistens im Vorteil.

  • Auch die Helden der Geißel sind schon früh im Spiel recht mächtig und auch beim Creeping ziemlich effektiv. Von daher sind die Untoten auch beim Hochleveln ihrer Helden oftmals sehr schnell, wodurch sie sich im Early-Game große Vorteile erstreiten können.

  • In diesem Sinne ist die Grundausrichtung der Untoten recht klar: Attacke! Mit den Untoten bietet es sich einfach an, offensiv zu spielen und bereits früh in der Partie die direkte Konfrontation mit dem Feind zu suchen.

  • Trotz der generell offensiven Grundausrichtung der Untoten, so sind sie auch in der Defensive nicht zu unterschätzen. Sie haben eine schwer zu eroberne Basis (zumindest später im Spiel), die mit guten Türmen (Ziggurats) verteidigt wird. Für die Untoten bietet es sich generell an, viele Türme zu bauen, da sie ebenfalls Nahrung liefern und somit die Bevölkerungskapazität erhöhen.

Tief in eurem Innersten wisst ihr einfach, dass ihr ein großer Stratege und Heerführer seid? Ihr seid ständig auf der Suche nach Möglichkeiten, um eure entsprechenden Talente unter Beweis zu stellen? Dann schaut euch doch unsere Bilderstrecken zu absoluten Strategiespiel-Klassikern an und lasst euch inspirieren, in welchem Spiel ihr als nächstes die Geschicke der Welt lenken wollt.

Schwächen

  • Die Untoten sind nicht sehr sentimental. Das heißt, dass, wenn die eigenen Einheiten verwundet sind, sie das nicht stört und sie diese einfach verrecken lassen. Die Untoten haben nämlich kaum Möglichkeiten ihre Einheiten zu heilen, wodurch sie den Effekt einer Glaskanone aufweisen. Die Untoten sind also darauf angewiesen, dass Plan A funktioniert. Einen Plan B haben sie oftmals nicht.

  • Auch wenn die Basis der Untoten später im Spiel durch die vielen Türme gut geschützt ist, so ist sie vor allem am Anfang sehr angreifbar. So haben nämlich die Akolyten der Geißel keine Möglichkeit sich zu verteidigen und sind ein gefundenes Fressen. Auch brauchen die Untoten sehr lange, um Gebäude zu errichten, wodurch sie eine Weile Brauchen, um ins Spiel zu kommen oder um ihre Basis auf Angriffe vorzubereiten.

Warcraft 3: Reforged | Nun könnt ihr das Kriegshandwerk in HD erlernen.

Helden

  • Der Todesritter: Diese Einheit ist vor allem als Anfangsheld gut geeignet. Er hat eine gute Ausdauer, teilt ordentlichen Schaden aus und bietet mit seinem Heilzauber eine der wenigen Möglichkeiten, die Lebenspunkte verwundeteter Einheiten wiederherzustellen. Auch ist die Fähigkeit seines Todesmantels sehr mächtig. Der Todesritter, zusammen mit drei bis vier Kampfeinheiten, ist beim Creeping gut zu gebrauchen.

  • Der Schreckenslord: Mit seiner Vampiraura ist der Schreckenslord wunderbar als Ergänzung eures Todesritters und eurer Kampfeinheiten geeignet. In diesem Sinne ist er als zweiter Held sehr gut zu gebrauchen. Mit ihm in eurer Armee, ist diese wesentlich gestärkt und schwer zu töten, wodurch der Schreckenslord in Kombination mit dem heilenden Todesritter den Glaskanonen-Effekt der Todesritter relativiert.

  • Der Lich: Dieser ist, wie die Untoten generell, zwar sehr stark in der Offensive, da er viel Schaden austeilt, in der Defensive aber sehr anfällig, da er nur wenig Lebenspunkte hat. Allerdings ist er sehr praktisch, da er der einzige Fernkampf-Held der Geißel ist und zum einen mit seiner Frostnova einen Alptraum für seine Gegner bedeutet und zum anderen mit seiner Frostrüstung die eigenen Einheiten stärken kann. Schlussendlich bedeutet das, dass der Lich entweder als zweiter oder als dritter Held gut geeignet ist. So oder so solltet ihr ihn auf jeden Fall für eure Armee rekrutieren.

  • Der Gruftlord (TFT): Der Gruftlord zeichnet sich durch seine Zähigkeit aus. Entsprechend seiner massigen Erscheinung ist er schwer zu töten. Auch kann er zu Beginn 5 Aas-Käfer erschaffen und zudem mehrere Massenangriffe wirken, wodurch er vor allem in Schlachten seinen Wert unter Beweis stellt. Wegen der potenziell zusätzlichen Einheiten, wird er fürs Creeping eingesetzt, ist dafür aber nicht so gut geeignet, wie der Todesritter.

Ihr spielt zwar mit dem Gedanken, in Warcraft 3: Reforged mit den Nachtelfen zu spielen, seid euch aber nicht so ganz sicher, ob sie überhaupt zu euch und eurem Wesen passen? Dann haben wir eine Lösung für euch parat: Nehmt an unserem Quiz teil und findet heraus, welches Volk aus dem Warcraft-Universum am ehesten eure Persönlichkeit widerspiegelt.

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