Final Fantasy 7 Remake

Final Fantasy 7 Remake | Was ist der Shinra-Konzern?

von Ove Frank (aktualisiert am Montag, 12.07.2021 - 16:25 Uhr)

Final Fantasy 7 Remake spielt in Midgar, einer Minenstadt des Shinra-Konzerns, welche überwiegend von deren Angestellten und ihren Familien bewohnt wird. Aber was ist dieser Shinra-Konzern überhaupt? Wo kommen sie her? Was genau tun sie und was ist ihr Ziel? Diese Fragen wollen wir in diesem Artikel für euch beantworten.

In diesem Artikel erklären wir euch, was es mit dem Shinra-Konzern auf sich hat.
In diesem Artikel erklären wir euch, was es mit dem Shinra-Konzern auf sich hat.

ACHTUNG SPOILER: In diesem Artikel wird auf die (Vor-)Geschichte von Final Fantasy 7 Remake als auch auf die des Originals von 1997 eingegangen. Dabei werden wichtige Ereignisse und Elemente angesprochen, welche entscheidenden Einfluss auf die jeweilige Handlung nehmen. Ihr seid hiermit gewarnt!

Was genau ist der Mako-Konzern Shinra?

Der Shinra-Konzern (vollständiger Titel Shin-Ra Electric Power Company) ist ein gewaltiges Energiegewinnungs- und Vertriebs-Konglomerat in der Welt von Final Fantasy 7. Shinra, bzw. Shin-Ra oder auch ShinRa war das erste große Unternehmen, welches sich das Mako, die Lebensenergie des Planeten, zunutze machte, um diese in ausbeutbare Energie umzuwandeln.

Mit dem Mako konnte nun alles für wenig Geld betrieben werden. Es dient als Ersatz für Öl, Kohle und Elektrizität und lässt sich für praktisch alles nutzen. Dementsprechend wurde die Menschheit schnell sehr abhängig vom Mako und verdankt diesem gewaltige technologische Schritte innerhalb kürzester Zeit.

Wie entstand die Shin-Ra Electric Power Company?

Ursprünglich handelte es um eine kleine Waffenmanufaktur, wie es derer auf dem Planeten viele gibt/gab, ehe sie durch den skrupellosen Direktor Shinra (vollständiger Name ist nicht bekannt) zu einem Großkonzern mit eigenem Weltraumprogramm und schließlich zu einem Energie-Ressourcen-Konglomerat ausgebaut wurde. Der designierte Nachfolger des Direktors ist dabei dessen Sohn Rufus Shinra.

Direktor Shinra hat es durch seine Skrupellosigkeit zum wohl mächtigsten Mann der Welt gebracht.
Direktor Shinra hat es durch seine Skrupellosigkeit zum wohl mächtigsten Mann der Welt gebracht.

Im Bereich der Waffenforschung stießen die Wissenschaftler des Unternehmens auf Mako, den Lebensstrom des Planeten, als potenzielle Energie-Quelle. Dieser Wirtschaftssektor versprach wesentlich größere Umsätze, da er nicht auf tobende Kriege und Konflikte angewiesen ist. Man entwickelte also Mako-Reaktoren, was zu einem rasanten Aufstieg des Unternehmens führte.

Auf Grundlage ihrer Handelsbeziehungen aus Zeiten der Waffenentwicklung sicherte sich das Unternehmen Lizenzen an verschiedenen Standorten rund um den Planeten und errichtete ein ganz Gaia umspannendes Netzwerk an Mako-Reaktoren. So errang der Konzern weltweiten Einfluss und sicherte sich eine Monopolstellung auf dem weltweiten Energie-Markt.

Durch ihre gewaltigen Gewinne und ihren großen Einfluss wurde die zunächst zurückgefahrene Waffenentwicklung wieder aufgegriffen und weitergetrieben, obgleich die Energie-Förderung für Shinra weiterhin das Steckenpferd blieb. Um ihren Einfluss zu sichern setzt Shinra einerseits auf Propaganda, andererseits auf Vertuschung.

Der wieder ins Leben gerufene Militär-Sektor des Konzerns rührte nicht zuletzt daher, dass Shinra inzwischen mächtiger als die meisten Nationen auf dem Planeten wurde und man nach Möglichkeiten suchte, auch in Zukunft seine Interessen durchzusetzen. Dies resultierte in der Gründung der Spezialorganisationen SOLDAT und der Turks.

Der Shinra-Konzern hat die beiden Spezialorganisationen SOLDAT und Turks ins Leben gerufen, um seine Interessen durchzusetzen.
Der Shinra-Konzern hat die beiden Spezialorganisationen SOLDAT und Turks ins Leben gerufen, um seine Interessen durchzusetzen.

Das Verheißene Land, Neo-Midgar und die Absichten des Shinra-Konzerns

Wie auch die Absichten der meisten großen bösen Konzerne dieser Welt sind Shinras Ziele recht eindeutig: Mehr, mehr und immer mehr! Und dann noch am besten ein wenig mehr davon... Allerdings ist das nur ein Teil der Wahrheit. Tatsächlich sind die Hintergründe hinter den Zielen den Konzerns dann doch etwas komplexer.

Shinra träumt davon, das "Verheißene Land" zu finden. Ein mythischer Ort aus den Legenden des Alten Volks der Cetra. Hier, so glauben die Shinra-Verantwortlichen, gäbe es einen unendlichen Vorrat an Mako-Energie, den sie ausbeuten können. Direktor Shinra plant, im "Verheißenen Land", eine neue Mako-Stadt, ein neues Midgar zu erschaffen - Neo-Midgar.

Von ihrer neuen Modell-Stadt aus plant der Konzern, die eigene Macht zu mehren, während auf der anderen Seite allerdings auch die Lebensqualität der Menschen deutlich verbessert und so eine Utopie erschaffen werden soll, mit sich als Alleinherrschern an der Spitze.

Final Fantasy 7 Remake | Shinra-Propagandafilm aus Kapitel 16

In den Legenden der Cetra ist das Verheißene Land allerdings kein rein geographischer, sondern auch ein spiritueller Ort, den man auf herkömmliche Weise nicht erreichen kann. Es ist stattdessen das "Ende der Reise" der Cetra, in ihrem Bestreben, den Planeten zu heilen und zu kultivieren. Hier finden sie dann absolutes Glück und inneren Frieden. Das Verheißene Land ist dabei mit dem buddhistischen Konzept des Nirvana vergleichbar.

Um dieses Ziel zu erreichen, benötigt Shinra allerdings jemanden vom Alten Volk, der oder die die Konzern-Verantwortlichen zu diesen Ort bringt. Daher ist Shinra auch so sehr an Aerith interessiert, da diese vom Alten Volk abstammt. Es sind kaum noch Menschen mit Cetra-Blut übrig, da der außerirdische Organismus Jenova diese vor 2.000 Jahren fast vollständig auslöschte.

Die Krux an der Sache ist dabei, dass diese Hilfe "freiwillig" erfolgen muss. Jemanden mit Cetra-Blut aufzuspüren und diesen zu zwingen, ihnen zu helfen, bringt also nichts. Stattdessen müssen die Gegebenheiten stimmen. Daher ließ Shinra Aerith die längste Zeit in Ruhe, in der Hoffnung, sie würde irgendwann von sich aus kooperieren.

Shin-Ras verschiedene Abteilungen und deren Leiter

Obwohl sich der Shinra-Konzern überwiegend auf die Gewinnung von Mako-Energie konzentriert, ist das Unternehmen dennoch sehr breit aufgestellt und hat in vielen Lebenslagen und Wirtschaftszweigen seine Finger mit im Spiel. Neben den Spezialorganisationen SOLDAT und der Turks lernen wir als Spieler insgesamt fünf verschiedene Abteilungen und deren Leiter kennen.

Unter der Leitung von Direktor Shinra ist der Konzern in fünf übergeordnete Abteilungen eingeteilt.
Unter der Leitung von Direktor Shinra ist der Konzern in fünf übergeordnete Abteilungen eingeteilt.

Abteilung für Forschung - geleitet von Professor Hojo

Ähnlich wie Heideggers Sicherheitsbehörde ist die Forschungsabteilung unter der Leitung von Professor Hojo in fast allen Sektoren des Shinra-Konzerns auf die eine oder andere Weise involviert. Diese Abteilung untersucht primär den Nutzen und die Gewinnung von Mako-Energie, hört da aber nicht auf.

Das Aufgabenfeld der Forschungsabteilung geht wesentlich weiter und reicht von Medizin, über Agrarwirtschaft, Geschichte und Archäologie bishin zu grausamen und lebensfeindlichen Projekten. Unter der Leitung Professor Hojos wird außerirdisches Leben untersucht, mit verschiedenen Zellen und deren Auswirkungen auf Lebewesen experimentiert und geklont sowie neues unnatürliches Leben erschaffen.

Diese Behörde ist für das Verschwinden unzähliger Menschen und Tiere verantwortlich, um an diesen ihre Experimente durchzuführen. Diese enden oftmals tödlich oder verwandeln ihre Opfer in gequälte Monster, die nicht länger Herr ihrer eigenen Sinne sind und uns als Spieler immer wieder angreifen.

  • Professor Hojo: Der Skrupellose Wissenschaftler und Leiter der Forschungsabteilung des Shinra-Konzerns agiert komplett jenseits von Vernunft und Moral. Er hat keinerlei Respekt vor dem Leben oder der Natur, sondern ordnet seiner Forschung alles andere unter. Er agiert dabei unvorstellbar grausam, sodass er auch innerhalb des Konzerns gefürchtet wird. Eines seiner früheren Projekte sah dabei so aus, dass er seinem eigenen ungeborenen Sohn die Zellen einer außerirdischen Lebensform injizierte, um so einen Supersoldaten zu erschaffen. Das Ergebnis war Sephiroth.
Professor Hojo ist der psychopathische und widerwärtige Leiter von Shinras Forschungsabteilung.
Professor Hojo ist der psychopathische und widerwärtige Leiter von Shinras Forschungsabteilung.

Abteilung für Raumfahrt und Weltraumforschung - geleitet von Palmer

Vor der Entdeckung Makos als Energiequelle war diese Abteilung dafür zuständig, im Weltraum neue Ressourcen zu erschließen. Durch die Nutzung der Mako-Energie wurde dieses Aufgabenfeld allerdings weitgehend obsolet, sodass diese Abteilung an Einfluss verlor.

Ganz aufgegeben wurde das Raumfahrtsprogramm Shinras aber nie und von der Allgemeinheit weitgehend ignoriert wird weiter an der Erschließung des Weltraums und seiner Ressourcen geforscht. Direktor Shinra und Prof. Hojo erkannten nämlich, dass es in der Unendlichkeit des Kosmos noch viele weitere Macht- und Einkommensquellen geben muss.

  • Palmer: Der Leiter der Raumfahrt-Abteilung Palmer ist ein kleiner übergewichtiger Mann, der ein eher kindlich anmutendes Auftreten an den Tag legt. Er macht zunächst nicht den Eindruck, ein kompetenter Abteilungsleiter zu sein, aber das täuscht. Trotz seiner Marotten und seiner Feigheit steckt in ihm ein wacher und intelligenter Geist, der die Menschen um sich herum schnell durchschaut und diese gerne austrickst.
Der kleingeratene und feige Palmer leitet die offiziell stillgelegte Abteilung für Raumfahrt und Weltraumforschung.
Der kleingeratene und feige Palmer leitet die offiziell stillgelegte Abteilung für Raumfahrt und Weltraumforschung.

Abteilung für Stadtplanung - geleitet von Reeve Tuesti

Anders als bei den meisten anderen Behörden des Shinra-Konzerns, beinhaltet das Aufgabenfeld der Abteilung für Städteentwicklung eher weniger Leid zu schaffen. Stattdessen ist diese Behörde für die Wartung und Verwaltung der Mako-Stadt Midgar verantwortlich und plant dabei die Infrastruktur, sowie das Wachstum der Stadt.

Die Abteilung für Stadtplanung ist darüber hinaus auch für die optimale Verteilung der Mako-Energie zuständig, indem sie die Mako-Reaktoren sowie die Leitungen innerhalb als auch außerhalb der Stadt in Schuss hält. Insgesamt ist es das Ziel der Behörde, auch den allgemeinen Lebensstandard zu erhöhen und das Leben unter der Leitung Shinras als möglichst attraktiv zu gestalten.

  • Reeve Tuesti: Anders als die anderen Shinra-Abteilungsleiter ist Reeve ein mitfühlender und gewissenhafter Mann, der sich um die Lebensumstände der Bewohner Midgars inklusive jener der Slums sorgt und diese verbessern möchte. Er ist der einzige, der sich gegen die Sprengung der Platte von Sektor 7 ausspricht, weshalb er von den übrigen Anwesenden verspottet wird. Er hat einen ferngesteuerten Roboter-Kater namens Cait Sith, mit dem er aus sicherer Entfernung agieren und spionieren kann.
Als Leiter der Abteilung für Stadtplanung ist Reeve Tuesti tatsächlich am Wohlergehen der Einwohner Midgars interessiert.
Als Leiter der Abteilung für Stadtplanung ist Reeve Tuesti tatsächlich am Wohlergehen der Einwohner Midgars interessiert.

Abteilung für Verteidigung und Friedenserhaltung - geleitet von Heidegger

Shinras Sicherheitsbehörde ist wohl jene Abteilung, welche innerhalb des Konzerns die größte Macht hat. Sie überwacht sämtliche Forschungsabteilungen und hält den Direktor stets über alles auf dem Laufenden. Ihr unterstehen die Spezialorganisationen SOLDAT und der Turks, wodurch sie sowohl für die Außeneinsätze als auch die innere Sicherheit des Konzerns verantwortlich ist.

Es gibt keinen Bereich, in welchem die Sicherheitsbehörde nicht direkt involviert ist, was für Unmut bei den verschiedenen Abteilungsleitern sorgt. Gerade dadurch, dass die Abteilung für Verteidigung und Friedenserhaltung für die Sicherheit und die Einsatzkräfte des Shinra-Konzerns verantwortlich ist, bekommen wir als Spieler es in Form der Gardisten, der Turks und den Mitgliedern von SOLDAT immer wieder mit dieser Behörde zu tun.

  • Heidegger: Der hochgewachsene und kräftige Leiter der Sicherheitsbehörde steht schon seid den Anfangstagen des Unternehmens an der Seite des Direktors und ist dessen rechte Hand. Im Krieg gegen Wutai konnte er sich als Befehlshaber auszeichnen und so zusätzlich das Vertrauen des Direktors gewinnen. Genau wie Scarlet ist er aufbrausend und sadistisch. Obwohl er sehr selbstbewusst ist, hat Heidegger immer einen Plan B parat und überlässt nichts dem Zufall. Die übrigen Abteilungsleiter mögen ihn offenbar nicht besonders. Heidegger ist dabei offenbar nach dem deutschen Philosophen Martin Heidegger benannt, wobei er und der Shinra-Konzern im Allgemeinen gewissermaßen die Antithese zu Heideggers Philosophie darstellen und alles verkörpern, wofor dieser sich fürchtete.
Heidegger ist ein Militär alter Schule und führt die Shinra-Sicherheitsbehörde mit eiserner Faust.
Heidegger ist ein Militär alter Schule und führt die Shinra-Sicherheitsbehörde mit eiserner Faust.

Abteilung für Waffenentwicklung - geleitet von Scarlet

Die Waffenentwicklung ist Shinras wohl langlebigstes Programm, sodass es ein wenig verwundert, dass diese von der noch recht jungen Scarlet geleitet wird. Im Verlauf der Geschichte von FF7 entwickelte der Shinra-Konzern eine Vielzahl an grausamen aber dennoch effektiven Waffen und konnte nicht zuletzt deswegen (fast) all seine Gegner schnell besiegen.

Die entwickelten Waffen und Maschinen sind dabei sehr vielfältig und reichen von verbesserten Schwertern über Gewehre und Geschütze bis hin zu Panzern, Schiffen Helikoptern und Flugzeugen. Insgeheim forscht diese Abteilung auch an der Nutzung von Materia für den Krieg, um diese mit ihren Produkten zu verbinden und somit Waffen von unvorstellbarer Zerstörungskraft zu erschaffen.

  • Scarlet: Die Leiterin von Shinras Waffenentwicklung ist eine hochgewachsene blonde Frau und eine echte Femme fatale. Sie spart nicht mit ihren Reizen und ist es gewohnt zu bekommen, was sie will. Dabei hat sie nur wenig Geduld für Inkompetenz und Insubordination. Sie hat eine ausgesprochen sadistische Ader und liebt es, ihre Erfindungen an Unschuldigen auszuprobieren. Trotz ihres attraktiven Äußeren, sollte man sie nicht unterschätzen und nur darauf beschränken: Scarlet ist intelligent, skrupellos und sehr opportunistisch veranlagt.
Scarlet, die Leiterin der Shinra-Waffenentwicklung, hat keine Geduld für Inkompetenz und Ungehorsam.
Scarlet, die Leiterin der Shinra-Waffenentwicklung, hat keine Geduld für Inkompetenz und Ungehorsam.

Shinras Konflikt mit Wutai

Durch Shinras Monopolstellung auf die Mako-Energieversorgung des Planeten wuchs die Macht des Unternehmens ins unermessliche. Shinra konnte nun entscheiden, wer mit Energie versorgt wurde und wer nicht. Damit kontrollierte der Konzern indirekt die Infrastruktur und die meisten Wirtschaftssektoren rund um den Planeten, was ihm quasi die Weltherrschaft bescherte.

Eine derarte Macht ruft in den meisten Fällen auch Widerstand hervor und so verhält es sich auch mit dem Shinra-Konzern. Wutai, die ostasiatisch anmutende Großstadt auf einer Insel des westlichen Kontinents, stellte sich als einzige nennenswerte Großmacht dem stetig wachsenden Konzern entgegen.

Unter der Führung von Godo Kisaragi (der Vater von Yuffie Kisaragi) erklärte Wuatai Shinra den Krieg, da sie Abhängigkeit und Unterdrückung durch den Konzern befürchteten. Der Krieg zog sich über viele Jahre und war für beide Seiten verlustreich. Unter den Toten waren unter anderem Elmyras Ehemann sowie Sonons kleine Schwester.

Im Verlauf der Handlung von Crisis Core: Final Fantasy 7 gelang es den SOLDATEN Zack Fair und Angeal unter der Führung von Sephiroth schließlich, Wutai eine entscheidende Niederlage beizuführen, sodass der Krieg schließlich (vorerst) endete. Dies hatte zur Folge, dass sämtliche Materia aus Wutai verbannt wurden.

Die SOLDATEN Zack und Angeal bereiten in Crisis Core: Final Fantasy 7 ihren Überraschungsangriff auf Wutai vor.
Die SOLDATEN Zack und Angeal bereiten in Crisis Core: Final Fantasy 7 ihren Überraschungsangriff auf Wutai vor.
  • (Not so) Fun Fact: Einige Menschen meinen, im Konflikt zwischen Shinra und Wutai eine Parabel auf jenem zwischen den USA und Japan während des zweiten Weltkriegs zu sehen, wobei Shinra die Rolle der USA und Wutai die Rolle Japans einnimmt. Die unterlegenen Japaner mussten nach ihrer Kapitulation ebenfalls einen Großteil ihrer Waffen (unter anderem auch Katanas, welche sich über Jahrhunderte im Besitz alter Familien befanden) an die USA abgeben. Zum einen, damit die Waffen (Flugzeuge, Geschütze, Panzer, etc.) nicht in einem Zukünftigen Krieg gegen die Amerikaner eingesetzt werden konnten, zum anderen um die Niederlage der Japaner auch symbolisch zu besiegeln (daher die Abgabe der Familien-Schwerter). Man sollte allerdings nicht den Fehler begehen, die USA und Japan in ein typisches Täter-Opfer-Verhältnis zu stellen, wie es bei FF7 mit Shinra und Wutai der Fall ist. Dafür ist die Realität viel zu komplex.

Trotz des Sieges Shinras sind die Spannungen zwischen dem Konzern und Wutai auch Jahre später noch immer spürbar, sodass die Menschen jederzeit einen neuen Krieg befürchten. In den Hintergrundgeprächen von Final Fantasy 7 Remake wird dies immer wieder angesprochen.

Tatsächlich hält sich Wutai oberflächig zwar bedeckt, versucht aber im Geheimen immer wieder Shinra zu sabotieren, indem sie heimlich die Rebellengruppe AVALANCHE unterstützen und deren Mitgliedern Zuflucht gewähren. Im DLC zu FF7 Remake INTERmission reist die Ninja Yuffie Kisaragi nach Midgar, um hier besonders mächtige Materia zu stehlen und diese dann nach Wutai zu bringen.

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